Wegberg-Beeck - Schlusslicht kann Borussia II nicht ärgern

Schlusslicht kann Borussia II nicht ärgern

Von: Günter Kirschbaum
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Aufmerksam: Arian Berkigt (links) lässt den Mönchengladbacher Marlon Ritter nicht vorbei. Wegberg-Beecks Kapitän gelingt gestern Abend nach einer guten halben Stunde der zwischenzeitliche Ausgleich gegen den Regionalliga-Spitzenreiter. Foto: Günter Passage

Wegberg-Beeck. Ein wenig ärgern wollte das Schlusslicht die U 23 von Borussia Mönchengladbach. Doch der Tabellenführer der Fußball-Regionalliga spielte da nicht mit und setzte sich gestern Abend im Waldstadion mit 6:2 (3:1) verdient beim FC Wegberg-Beeck durch.

Der technischen und taktischen Überlegenheit der Bundesliga-Reserve hatten die Gastgeber nur zeitweise etwas entgegenzusetzen.

Etwas mehr Aggressivität hatte Teamchef Friedel Henßen von seiner Mannschaft gefordert. Doch die wurde von den Gästen gleich unter Druck gesetzt. Der Tabellenführer übernahm mit Anpfiff das Kommando. Und setzte früh die ersten Ausrufezeichen. Marlon Ritter schoss die Kugel aus 20 Metern an die Latte (8.), und sieben Minuten später war es passiert. Da traf Thomas Kraua zum 1:0 für das Team von Arie van Lent.

Zu diesen Zeitpunkt hatten die Beecker schon eine Korrektur vorgenommen. Für den überforderten Thomas Lambertz war Melih Karakas aufs Feld gekommen. Doch grundsätzlich änderte sich nichts an Spielausrichtung. Borussias Zweite war der Chef im Ring. So musste Patrick Nettekoven gegen den durchgebrochenen Giuseppe Pisano retten (32.).

60 Sekunden später kam Hoffnung bei den Gastgebern auf. Kapitän Arian Berkigt kam 40 Metern vor dem Tor an den Ball, sah, dass Martin Kompalla viel zu weit vor seinem Kasten postiert war, und jagte die Kugel zum überraschenden 1:1 ins Gladbacher Netz. Doch die Freude über diesen Treffer währte nur drei Minuten, dann war Kraus (36.) erneut zur Stelle und markierte das 1:2. Da hatte zuvor Marko Karamarko auf der rechten Beecker Seite einen dicken Bock geschossen Und noch vor dem Seitenwechsel schraubte Mönchengladbach das Ergebnis hoch. Mit einem direkten Freistoß aus 25 Metern traf Ritter aus halblinker Position zum 3:1 für die Gäste (39.). Dieses Zwischenresultat spiegelte das wahre Kräfteverhältnis nicht wieder. Auf dem Rasen war ein Klassenunterschied zu sehen.

Daran änderte sich auch im zweiten Spielabschnitt nichts Entscheidendes. Gladbach II ließ Ball und Gegner laufen, und wenn das Spielgerät einmal in Beecker Besitz war, ließ der nächste Fehlpass oder verlorene Zweikampf nicht lange auf sich warten. Die „Kleeblätter“ schafften es einfach nicht, Ruhe in die eigenen Aktionen zu bekommen. Zudem ließen reihenweise Ungenauigkeiten keinerlei Spielfluss aufkommen.

Als die Gladbacher aber früh begannen, das Ergebnis zu verwalten, wurde es doch noch einmal interessant. Zunächst scheiterte Danny Richter an Kompalla , dann jedoch erzielte Johannes Walbaum im Anschluss an einen Eckball das 2:3 (67.). Doch auch diesmal kam die Gladbacher Reaktion schnell. Pisano stellte in der 73. Minute den alten Abstand wieder her. 120 Sekunden später zog Patrick Ajani gegen Ritter die Notbremse. Beecks Innenverteidiger sah Rot, und Bilal Sezer traf vom Elfmeterpunkt zum 5:2. Den Endstand stellte Mario Rizzo her .

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