Schlosskonzert: Musikalische Klänge aus allen Epochen

Von: koe
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Das Blechbläserquartett Juliacum Brassers spielt auf Haus Hall zum Schlosskonzert auf. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. Musik vom Feinsten gab es beim Schlosskonzert auf Haus Hall. Es fand dieses Mal nicht auf dem Schlosshof statt, sondern vorsichtshalber im ehemaligen Kuhstall. Die Freunde der Kammermusik con brio wollten als Veranstalter lieber kein witterungsbedingtes Risiko eingehen und entschieden sich deshalb für den konzerterprobten Raum.

Rudolf Lengersdorf von „Con brio“ kündigte einen „schönen, musikalischen“ Nachmittag an, auf den sich die vielen Gäste freuen könnten. Er hatte nicht zu viel versprochen, denn mit den vier Musikern der Gruppe Juliacum Brassers hatten die Veranstalter einen Glücksgriff getätigt.

Dankesworte fand Rudolf Lengersdorf für die Familie Spies für die Bereitstellung des Konzertortes. Die vier Blechbläser aus der Region mit „allerlei großem und kleinem Trompeten-, Flügelhorn- und Kornettgeklapper“ begeisterten ihr Publikum.

Das Quartett setzte sich zusammen aus Martin Schädlich, Klaus Luft, Andreas Trinkmann und Johannes Meures. Die Musiker boten „Vielgeliebtes aus allen Epochen“ wie „Intrade“ von Georg Friedrich Händel, „Musik zu einem Ritterballett“ von Ludwig van Beethoven, eine Polka von Antonin Dvorak und „Quartett N 5“ von Wilhelm Ramsoe.

Nach der Pause ging es weiter mit Liedern wie „Miniature for Brass Quartett“ von Ronald Lo Presti, „Capriccio“ von Modest Mussorgsky, „Somewhere“ und „Divertimento“ von Leohard Bernstein, dem „Einzug der Gladiatoren“ von Julius Fucik, „Cabaret“ von John Kander und „Mack The Knife“ von Kurt Weill. Lang anhaltender Beifall war der verdiente Lohn für die Interpreten.

Und am Ende führte der Weg dann dann doch noch in den Schlosshof: Nachdem das Konzert mit „Mack the Knife“ aus der Dreigroschenoper beendet war und das Publikum vehement eine Zugabe forderte, zogen die Musiker zusammen mit ihren Zuschauern in den Schlosshof und spielten das Lied dort erneut – sehr zum Gefallen jener Besucher, die das „Open Air“-Gefühl während des Konzerts doch etwas vermisst hatten.

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