Schlemmer-Markt: „Superentspannte“ Gäste lassen es sich schmecken

Von: anna
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Mit vielen Informationen rund um Reis, Nudeln und Gewürze versorgte Dagmar Gerigk von „Rice & Spice“ die Besucher. Foto: Anna Petra Thomas
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In kleinen Häppchen gemütlich probieren: Das gönnten sich auch in diesem Jahr wieder Andreas und Rita Frangenberg. Foto: Anna Petra Thomas

Wassenberg. Ein kleines, gelbes Nudelnest hatte es in sich: Verfeinert mit Trüffelöl und feinen Scheibchen von Sommertrüffel obendrauf, waren die Tagliarini vom Restaurant Picasso eine der vielen wohl klingenden und noch besser schmeckenden Angebote auf dem 23. Schlemmer-Markt Rhein-Maas in Wassenberg, der am Sonntag auf dem Roßtorplatz und am Patersgraben zu Ende ging.

„Neuling“ Georg Savio, Chef des in Oberbruch ansässigen Restaurants, war restlos begeistert: „Das ist, als ob man mit seinem Restaurant umzieht!“ Restaurantleiter Peter Kolen ergänzte: „Und die Menschen, die hierher kommen, sind alle superentspannt.“

Schräg gegenüber hatte das Restaurant Ohlenforst aus Effeld seinen Stand. Sichtlich genoss der Seniorchef das Ambiente auf dem Platz am Patersgraben. „Hier muss der Gast nicht einmal seinen Platz am Tisch aufgeben, um von verschiedenen Anbietern zu probieren“, erklärte Bert Ohlenforst. Neben Ochsenbäckchen präsentierte er in diesem Jahr als Neuheit frischen Lachs, zubereitet in der Haut von geräuchertem Lachs. Dazu passte der gekühlte „Weiße“ vom Weingut Zöller-Lagas gegenüber natürlich perfekt. Da hieß Patrick Lagas Elmar und Martina Kreutzer besonders herzlich willkommen. Nach einem ersten Kontakt auf dem Schlemmer-Markt haben die beiden Dremmener sein Weingut in der Pfalz auch schon besucht.

Ganz auf Sommerfrische hatte Sternekoch Rainer Hensen gesetzt. Seine Austern waren schon am Samstag ausverkauft. Aus Mallorca mitgebracht hatte er den Schlemmer-Markt-Besuchern eine Kirsch-Gazpacho oder eine in Roter Beete gebeizte Gelbschwanzmakrele. „Alles leichte Kost“, sagte Hensen, bevor er seine ganz neuen Pläne verriet. In einem neuen Gebäude, das gleich neben der Burgstuben-Residenz in Randerath entstehen soll, will er ab 2017 als Pächter eine neue Kochschule und ein kleines Hotel mit sieben Zimmern eröffnen.

Die Besucher ließen sich es in Wassenberg wieder schmecken, oder sie nutzten die Gelegenheit, erlesene Zutaten fürs genussvolle Kochen zu Hause einzukaufen. „Verhalten“ sei die Kauflust aufgrund des warmen Wetters allerdings in diesem Jahr im Vergleich mit den Vorjahren gewesen, lautete das Urteil von Salz- und Gewürzanbieterin Andrea Schweizer. Anders fiel die sehr zufriedene Reaktion von Neuling Dagmar Gerigk am Stand von Rice & Spice aus Wegberg aus. Sie bot nicht nur unter anderem seltenes Pekanussöl an, sondern hatte auch noch einen Rat für den Kampf gegen die vielen Wespen in diesem Jahr: einfach eine Zitronenscheibe mit Nelken spicken!

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