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Schlager-Winterzauber: Größte Ü 70-Party in NRW

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Bei der „Gala der Volksmusik“ im Saal Sodekamp/Dohmen gab auch der Männergesangverein Hilfarth Kostproben seines Könnens. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. Schlagerzeit an der Rurbrücke. Einmal im Jahr lädt Sodekamp-Chef Heinz Dohmen die Größen der Schlagerszene zur „größten Ü 70-Party in NRW“ ein. Auf der Bühne begrüßte der Gastronom sein Publikum. Nach einigen Jahren der Gala der Volksmusik präsentierten sich die bekannten Künstler diesmal im Winter-Zauberland.

Neuer Name für ein erfolgreiches Konzept also. Und das sieht vor, dass die Stars wie Tommy Steiner oder das Duo Treibsand auch auf Tuchfühlung mit dem Publikum gehen, sprich Autogramme, ein Plausch am Rande, gemeinsame Fotos und immer wieder ein nettes Wort für die treuen Fans.

Zusammengetrommelt hatte die erste oder auch alte Garde der Schlager- und Volksmusik der Berliner Entertainer Bert Beel, der selbst mit vielen Liedern, humorvollen Moderationen und mancher Parodie zum Gelingen des fast vierstündigen Abends beitrug.

Blaues Meer und roter Wein

Als Vadder Abraham oder Biene Maja hatte er die Lacher auf seiner Seite. Zu sehen und zu hören war aber auch Géraldine Olivier aus der Schweiz, unter anderem mit ihrem Hit „Nimm dir wieder einmal Zeit“. Das Duo Treibsand ist dem Publikum mit Hits wie „Blaues Meer und roter Wein“ oder „Dich hat der Himmel gern“ nur zu gut bekannt. Einer der ganz großen im Schlageruniversum ist immer noch Tommy Steiner, der schon seit den 80ern dabei ist und dessen Stücke wie „Das Märchen von Rhodos“ oder „Die Fischer von San Juan“ zu jeder zünftigen Schlagerparty gehören.

Auf seinen Auftritt mussten die Schlagerfreunde im Saal Sodekamp-Dohmen aber noch warten, denn der Meister gab sich erst gegen Ende der Revue die Ehre. Den Auftakt machte aber auch in diesem Jahr wieder der Hilfarther Männergesangsverein unter der musikalischen Leitung von Heribert „Herry“ Vierboom. Die rund 25 Sänger im weißen Hemd mit rotem Schlips zogen alle Register und nahmen das Publikum mit ihrem Medley mit auf eine musikalische Zeitreise durch die 50er, 60er und 70er Jahre. Vor großem Publikum zu singen, bereitet den gestandenen Hobbysängern längst keinen erhöhten Blutdruck mehr, schließlich haben sie schon zusammen mit den Schwergewichten der Wildecker Herzbuben den Saal gerockt – oder wie man das in Schlagerkreisen auch immer nennt.

Beim Schlager-Winterzauber kam das Publikum auf seine Kosten – und hat bis zum nächsten Jahr genug zum Zehren, bis der Schlagerexpress wieder in Hilfarth an der Rur Station macht.

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