Schießstand zu klein: Schützen müssen ausweichen

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
13477736.jpg
Wo finden die Wettbewerbe im Rahmen des Bundesschützenfestes statt? Der Stand in Lieck ist nach Ansicht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften jedenfalls zu klein. Foto: imago/IPON
13477725.jpg
Bei einer ersten Besichtigungstour für das Bundesschützenfest: Christof Reiners, Heinz-Gerd Bachus, Siegfried Jansen, Heinz-Theo Vergossen, Walter Finke, Ralf Heinrichs und René Mertens (v. l.). Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Die Planungen für das Bundesfest des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) vom 8. bis 10. September 2017 in der Heinsberger Innenstadt nehmen konkrete Formen an.

Um erste Details zu besprechen und sich die einzelnen Veranstaltungsorte anzuschauen, die von den Vereinigten Schützenbruderschaften als Ausrichter des Festes ausgesucht worden waren, waren jetzt drei Vertreter des BHDS in Heinsberg zu Gast: Bundesorganisationsleiter Heinz-Gerd Bachus, Bundesschießmeister Walter Finke und Bundesgeschäftsführer Ralf Heinrichs.

In einem Kleinbus machte sich die Delegation auf den Weg durch die Stadt. Begleitet wurde sie von Siegfried Jansen, Präsident der Vereinigten Schützenbruderschaften, von seinem Stellvertreter Heinz-Theo Vergossen, von Schatzmeister Christof Reiners, Schriftführer und General Wilfried Oidtmann und Präses Pfarrvikar René Mertens. Die kleine Tour durch die Stadt führte zunächst zum großen Parkplatz an der Westpromenade, wo sich am Sonntag, 10. September, die Bruderschaften am Morgen versammeln und wo nach der Festmesse der Festzug beginnen soll.

Weiter ging es hoch zur Propsteikirche St. Gangolf und zum Burgberg. In St. Gangolf soll das Bundesfest am Freitag, 8. September, mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet werden. Ihm folgen soll dann ein Großer Zapfenstreich auf dem Burgberg. Dritter Besichtigungspunkt war der Parkplatz an der Poststraße. Dort soll am Bundesfest-Sonntag die Ehrentribüne stehen, an der die Bruderschaften vorbei marschieren.

„Alles wurde für gut befunden“, freuten sich die Vertreter der Vereinigten Schützenbruderschaften – und mussten dann doch noch einen Wermutstropfen in ihrer Planung hinnehmen: Nach der Besichtigung des Schießstands der Sportschützen in Lieck stand für den Bundesschießmeister fest, dass diese Anlage mit fünf Bahnen für das Bundeskönigsschießen am Samstag, 9. September, zu klein ist.

Es müsse auf einer Anlage mit mindestens sechs Bahnen, besser noch mit acht Bahnen geschossen werden, um den Zeitplan bis zum Empfang des Bundeskönigs im Rathaus am frühen Abend einhalten zu können. Zudem liege Heinsberg als Veranstaltungsort für das Bundesfest sehr zentral, so dass mit einer großen Beteiligung am Wettbewerb gerechnet werde, so Finke.

Deshalb müssen die Vereinigten Schützenbruderschaften jetzt mit dem Schießwettbewerb auf eine größere Anlage außerhalb Heinsbergs ausweichen. „Da es im näheren Umfeld noch weitere Schießanlagen gibt, die den Anforderungen des Bundes gerecht werden, werden wir jetzt mit den Betreibern dieser Anlagen sprechen und dem Bundesschießmeister einen neuen Vorschlag unterbreiten“, sagte Jansen.

Der Platz für das große Festzelt an der Schafhausener Straße soll bei einem der nächsten Vorbereitungstermine in Heinsberg besichtigt werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert