Heinsberg - Sanierungsgebiete umfassen insgesamt 97 Hektar

Sanierungsgebiete umfassen insgesamt 97 Hektar

Von: anna
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Das Sanierungsgebiet in Kirchhoven entlang der Waldfeuchter Straße umfasst ein Gebiet von rund 19 Hektar. Dazu gehört auch die Brunnenschule. Foto: anna

Heinsberg. Große Einigkeit herrschte im Heinsberger Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss bei seinen Empfehlungen für die Ratssitzung am Mittwoch, 17. Mai. Dabei ging es zunächst um den neuen Bebauungsplan „Ruraue II“ in Oberbruch zwischen der Graf-von-Galen- und der Rurstraße.

 „Das ist der richtige Schritt in die Zukunft“, betonte der Oberbrucher Stadtverordnete Josef Kehren. Diese Fortsetzung, auch über diesen zweiten Bereich hinaus, sei sinnvoll, um den Komplex abzurunden und zu vervollständigen, erklärte er.

Einstimmig votierte der Ausschuss auch für die Sanierungssatzungen „Oberbruch“ und „Kirchhoven – Waldfeuchter Straße“, die am Mittwoch ebenfalls im Rat zur Abstimmung stehen. Die hier geplanten Maßnahmen, in Oberbruch, etwa die Sanierung der Festhalle und in Kirchhoven die Sanierung der Brunnenschule, sind Teil des Interkommunalen Entwicklungskonzepts zwecks Förderung im Programm „Kleine Städte und Gemeinden“ NRW.

Nach der Bürgerbeteiligung wurden in die Satzung für Oberbruch auch die Umgebung der Röntgenstraße und das Gelände des „Bizzpark“ aufgenommen. Somit hat das Sanierungsgebiet nun eine Fläche von rund 78 Hektar. Die Erweiterung sei sinnvoll, betonte Kehren. Dort sei der Bedarf am größten und die Maßnahme jetzt insgesamt noch positiver zu sehen. Das Sanierungsgebiet in Kirchhoven entlang der Waldfeuchter Straße umfasst ein Gebiet von rund 19 Hektar.

Ebenfalls Thema im Ausschuss war ein weiterer Bebauungsplan für Oberbruch, die Nummer 81 mit Namen „Ruraue III“. Nach Abschluss der vorgezogenen Beteiligung von Öffentlichkeit, Behörden und sonstigen Trägern kann nun die Offenlage erfolgen, der dann eine weitere Beratung im Ausschuss nach der Sommerpause folgen wird.

Eine Nachfrage hatte hier nur Birgit Ummelmann von Bündnis 90/Die Grünen. Da an Stelle von Ausgleichsmaßnahmen ein Ersatzgeld in Höhe von rund 28.000 Euro an den Kreis gezahlt werden soll, wollte sie wissen, wo die Ausgleichsmaßnahme vorgenommen werde. Der Kreis könne diese auch außerhalb des Stadtgebiets vornehmen, erklärte Wilfried Palmen, Leiter des Amtes für Stadtentwicklung und Bauverwaltung. Die Stadt Heinsberg dränge aber immer darauf, dass diese Maßnahmen auch im Stadtgebiet vorgenommen würden.

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