Heinsberg-Kempen - Sanierung: Klausenhof und Bürgerhalle als Einheit

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Sanierung: Klausenhof und Bürgerhalle als Einheit

Von: anna
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Der Blick auf die alte Fassade des Pfarrheims „Klausenhof“ und die Bürgerhalle. Foto: anna
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Die Kirchengemeinde, hier vertreten durch Konrad Ohlenforst und Annette Goertz bittet um Spenden, um das Pfarrheim über die Hoffläche hinweg mit der Bürgerhalle verbinden zu können. Foto: anna

Heinsberg-Kempen. Wenn es um die Bereitstellung eines Treffpunkts mitten im Ort für die Bürger geht, kooperieren in Kempen die Kirchengemeinde und die Stadt miteinander. So gab es hier ein altes Pfarrheim, an das Anfang der 1980er Jahre ein neues, der sogenannte Klausenhof, angebaut wurde.

Zum Jahrtausendwechsel wich dann das alte Pfarrheim der neuen, nunmehr städtischen Bürgerhalle, die mit viel ehrenamtlichem Engagement Kempener Bürger gebaut werden konnte. Und nun wird der mittlerweile in die Jahre gekommene Klausenhof von der Kirchengemeinde saniert und optisch zugleich der Bürgerhalle angepasst.

Ausschlaggebend für die jetzt begonnenen Arbeiten sei das defekte Dach des Klausenhofs gewesen, erklären Annette Goertz und Konrad Ohlenforst vom Kirchenvorstand. Im Rahmen dieser Bauarbeiten erhält der große Raum des Pfarrheims ein neues Foyer zur offenen Hoffläche hin. Es soll nach Fertigstellung dem der Bürgerhalle ähneln und mit ihm quasi eine Einheit bilden. Zugleich wird dann eine direkte Verbindung von der Bürgerhalle in die Küche des Klausenhofs bestehen. Bisher musste von der Bürgerhalle immer ein Umweg über den Hof genommen werden, um in die Küche zu gelangen.

Im Inneren des Pfarrheims werden die noch vorhandenen Glasbausteine neuen Fenstern mit Wärmedämmung weichen. Auch der Bodenbelag wird erneuert. Wände und Decken sollen hell gestrichen werden und dem Raum ein freundliches Ambiente verleihen. Insgesamt werde der Klausenhof zudem nicht nur neuen brandschutztechnischen Anforderungen gerecht, was etwa die neuen Türen oder die Gestaltung der Hoffläche betrifft, sondern auch noch attraktiver werden, versprechen die Vertreter des Kirchenvorstands.

Die Kosten der Modernisierung belaufen sich auf etwas mehr als 460.000 Euro. Etwa 292.000 Euro oder 63,5 Prozent packt das Bistum dazu. Verbleibt für die Kirchengemeinde eine Eigenleistung von rund 168.000 Euro.

Tüpfelchen auf dem „i“ wäre für die Kirchengemeinde jetzt noch eine neue Glasüberdachung für den Hof, mit der die beiden in L-Form zueinander liegenden Gebäude quasi zu einer Einheit verschmelzen würden. Für diese Kosten müsste die Kirchengemeinde allerdings alleine aufkommen, erklärt Goertz. „Dafür gibt es keinen Zuschuss aus Kirchensteuermitteln.“

Durch ein solches frei tragendes Dach über eine Gesamtfläche von rund acht mal 14 Metern könnte eine vom Wetter völlig unabhängige Nutzung des Komplexes ermöglicht werden für viele verschiedene Veranstaltungen, nennt Goertz Vereinsfeste, Kirmesfeiern und die Kempener Comedy-Abende als Beispiele. Aufgrund bestimmter brandschutztechnischer Vorschriften für die öffentliche Nutzung sei jedoch ein ganz bestimmtes Glas zu verwenden, fügt sie hinzu. „Da alle Ortsvereine vom Projekt profitieren könnten, haben wir sie gebeten, uns mit Spenden zu unterstützen. Positive Signale gibt es da schon.“

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