Erkelenz - Sanierung des Lambertiturms: 25.000 Euro Spende

Sanierung des Lambertiturms: 25.000 Euro Spende

Von: hewi
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Im Schatten der Lambertuskirche von Erkelenz erfolgte die Scheckübergabe der Anwaltskanzlei für die Turmsanierung. Foto: Koenigs

Erkelenz. Es gibt Termine, auf die man sich freuen kann. Solche Termine hat Pastor Werner Rombach häufiger in der letzten Zeit. Und mit ihm hofft die ganze Kirchengemeinde St. Lambertus, dass es noch viele Termine dieser Art geben wird. Denn dann klingelt die Kasse und es werden Spenden für die Sanierung des Lambertiturms überreicht. So auch beim Besuch der Anwälte Hermann Neikes, Dr. Ulrich Noll, Torsten Buchmann und Dr. Friedrich Stieve.

Sie spendeten gemeinsam mit ihrem Kollegen Dr. Gerhard Zipfel 25.000 Euro für den Lambertiturm. Mit der Spende wolle man sich bei Erkelenz und den Erkelenzern bedanken, betonten die Fachanwälte, deren Sozietät seit Ende der 70er Jahre in Erkelenz besteht.

Obwohl keiner der fünf Juristen in Erkelenz geboren ist, verbindet sie über das berufliche Engagement hinaus eine Menge mit der Stadt, wie Neikes betonte. „Es ist an der Zeit, sich zu bedanken für das, was uns hier ermöglicht wurde“, betonte er im Gespräch mit Rombach und Vorstandsmitgliedern des Fördervereins. „Der Lambertiturm gehört den Erkelenzern und ist ein Wahrzeichen der Region“, erklärte der Jurist, der auch im Kirchenvorstand aktiv ist.

Rund 1,9 Millionen Euro kostet es, das Wahrzeichen von Erkelenz vor dem Verfall zu bewahren. Obwohl die Finanzierung stehe, bedeute dies nicht, dass die Bezahlung ebenfalls unter Dach und Fach sei, betonte Rombach. Rund eine halbe Million muss die Gemeinde noch aufbringen, nachdem der Förderverein schon die „Schallgrenze 400.000“ geknackt hatte. Mit Spenden kann die Rücklage wieder aufgefüllt werden, aus der sich die Gemeinde bedienen musste und die für den Erhalt und Unterhalt der Immobilie St. Lambertus zweckgebunden ist.

Übrigens: Auch die Beleuchtung des Lambertiturms ist in trockenen Tüchern. Nachdem die Kirchengemeinde einer Verlegung des Transformators am Alten Rathaus vor die Kirche zugestimmt hatte, übernimmt NEW die Kosten für die Beleuchtung des Lambertiturms. Diese konnte in den vergangenen Tagen schon einmal probeweise angeschaltet werden. Gearbeitet werden soll mit vier Lichtkanonen, die den Turm anstrahlen sowie Strahlern, die am Turm selbst angebracht werden.

„So werden Akzente gesetzt für die Fernsicht“, erklärte Pastor Rombach im Rahmen der Spendenübergabe im Pfarrhaus. „Die Beleuchtung ist im Interesse der Allgemeinheit.“

Voraussichtlich wird der Lambertiturm in der Adventszeit wieder weithin im Erkelenzer Land sichtbar zu sehen sein.

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