Wassenberg - saniertes Pfarrheim würde viele Nutzungsmöglichkeiten bieten

saniertes Pfarrheim würde viele Nutzungsmöglichkeiten bieten

Von: kkli
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Wassenberg. Die von 23 stimmberechtigten Mitgliedern besuchte Versammlung des Fördervereins für die Katholische Kirchengemeinde St. Marien Wassenberg-Oberstadt spiegelte das weiterhin große Interesse an der nach dem Krieg gegründeten, während der letzten Jahre durch Zuzug vieler älterer Neubürger gewachsenen Oberstadtpfarre.

Diese ist jetzt auch Teil von St. Marien Wassenberg, in der sieben Gemeinden zusammengefasst sind. Ein besonderes Grußwort galt dem Gemeindereferenten Joachim Ritzka. Den verstorbenen Vereinsmitgliedern Käthe Königs, Dr. Karl-Heinz Kimmel und Hans Kohlen gedachten die Mitglieder.

Vorsitzender Alexander Dohmen berichtete über alle Aktivitäten des Vereins seit der letzten Mitgliederversammlung im November 2011. Schwerpunkte waren dabei die Pflege der Priestergräber auf dem Waldfriedhof und die Unterstellung des 1935 errichteten „Hochkreuzes“ auf dem Friedhof unter Denkmalschutz als Ausdruck des Widerstandes gegen das Naziregime und die Unterdrückung des Glaubenslebens.

Ein entsprechender Antrag an den Rat der Stadt auf Einleitung des Verfahrens bei der Oberen Denkmalsbehörde sei inzwischen von der Stadtverwaltung weitergeleitet worden. Eine Entscheidung wird erwartet. Im „Priestergrab“ ruhen unter anderem als ältester hier bestatteteter Priester Dechant Otto Jansen 1848 bis 1920) und Pfarrer Ludwig Hecker, der Begründer und erste Pfarrer von St. Mariä Himmelfahrt.

Nach Erledigung aller Formalitäten wie Kassenlage und entsprechende Nachweise erfolgte die Entlastung des Vorstandes einstimmig.

Bei den Neuwahlen zum Vorstand kandidierten nicht mehr alle Mitglieder in der bisherigen Formation. Dieter Johnen kandidierte nicht mehr als Beisitzer. Die Neuwahlen leitete Walter Windeln. Vorsitzender bleibt Alexander Dohmen, Richard Essers bleibt stellvertretender Vorsitzender, Edelbert Essers Kassierer, Georg Bienen Schriftführer, Mia Jütten, Leonie Lindemann und Franz-Josef Bleilevens Beisitzer.

Im laufenden Jahr 2013 und für 2014 wurden bereits einige programmatische Weichen gestellt. Abstimmungsrelevante Beschlüsse im Haushaltsplan wurden noch nicht konkret gefasst. Es gab aber zahlreiche Wortmeldungen und Vorschläge, die sich für eine nicht zu ferne Erledigung anbieten. So stand eine generelle Instandsetzung des Pfarrheimes mit Anlage eines behindertengerechten Treppenaufganges als Nummer eins auf dem Programm.

Auch eine Dachsanierung wäre erforderlich. Das Heim bietet viele Nutzungsmöglichkeiten auch mit Blick auf die zahlreichen Zuzüge neuer und vor allem älterer Einwohner in die Oberstadt. Um die Modernisierungen bezahlen zu können, stand der Antrag im Raum, das alte Pfarrhaus neben der Marienkirche zu veräußern und die Geldmittel einzusetzen bei der Belebung und Gestaltung der Pfarrarbeit. Man sprach von einer Art „Begegnungsstätte unter katholischer Initiative“.

Die Vorschläge wurden eifrig diskutiert und fanden viel Zustimmung. Erwin Stocks schlug sogar die Möglichkeit vor, auch für private Anlässe Räumlichkeiten zu vermieten. Die beiden Schaukästen an der Kirche sollten besser und vielfältiger beschickt werden zur Unterrichtung der Gemeindemitglieder.

Der Förderverein will in Zukunft auch einmal eine Messe feiern, verbunden mit einer Kollekte für die Realisierung solcher gemeindlicher Arbeit, wie hier eifrig diskutiert wurde. Schließlich ging es noch um die Erneuerung des Wegekreuzes von 1947, auch „Friedenskreuz“ genannt, am Ortsausgang Richtung Wildenrath. Die Schützenbruderschaft St. Marien wird sich mit diesem Punkt intensiv befassen.

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