Sanierte Erka-Halle kann sich sehen lassen

Von: gp
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Sehenswert: Während der Wiedereröffnung der Erka-Halle boten die Sportler der Erkelenzer Vereine – wie hier Keno Neumann vom Erkelenzer Basketball Verein – eine Demonstration ihres Könnens. Foto: Passage

Erkelenz. Das kann sich sehen lassen: Nach fast einjähriger Bauzeit erstrahlt die Erka-Halle frisch saniert in neuem Glanze. Die Stadt hat sich die Frischzellenkur für ihre Halle, die von zahlreichen Vereinen und Schulen genutzt wird, 2,7 Millionen Euro kosten lassen.

Nun konnten die Bürger bei einem Tag der offenen Tür die Ergebnisse der umfangreichen Arbeiten unter die Lupe nehmen.

1981 war die Erka-Halle im Erkelenzer Schulviertel gebaut und seit 1982 intensiv durch Schul- und Vereinssport genutzt worden. Zudem diente die Halle stets größeren nicht-sportlichen Veranstaltungen. Nachdem die Verantwortlichen der Stadt Erkelenz im Laufe der Jahre größere Mängel innerhalb und auch im Außenbereich der Erka-Halle ermittelt hatten, war eine umfangreiche Sanierungsmaßnahme unumgänglich. Deshalb wurde Ende 2012 die Sanierung der Halle beschlossen. Der Baubeschluss, der am 13. Dezember gleichen Jahres erfolgte, beinhaltete die Gesamtsanierung der Halle – mit der Erweiterung um eine Cafeteria und einer neuen Zufahrt zur Sporthalle.

Mit der Entkernung erfolgte im Februar 2013 der Baubeginn. Die Arbeiten hatten einige Monate länger als geplant gedauert, weil es bei einigen Gewerken zu Verzögerungen kam. Insgesamt wurden für die gesamten Umbau- und Sanierungsmaßnahmen 2,7 Millionen Euro aufgeboten.

Bei der Sanierung wurden modernste Techniken angewandt, wie bei der offiziellen Eröffnung am Wochenende rekapituliert wurde: So wurde die Lüftungsanlage komplett neu installiert. Die Beheizung der Sporthalle erfolgt mittlerweile über Deckenstrahlplatten. Arbeiten am Dach wurden ausgeführt, die sanitären Anlagen wurden wie auch die komplette Elektroinstallation grundlegend erneuert. Die Teleskoptribünen mussten komplett erneuert und den Sicherheitsanforderungen angepasst werden. Änderungen wurden aus Sicherheitsgründen an der Zuschauerempore und den Brüstungsgeländer-Türen vorgenommen.

Neben der Überarbeitung der Schwingtore der Geräteräume wurden die Trennvorhänge komplett erneuert. So musste auch der seit 1982 stark beanspruchte Hallenboden komplett saniert werden. Und um den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung gerecht zu werden, wurde im Bereich des Foyers ein behindertengerechter Aufzug errichtet, der das Kellergeschoss einschließt. Auch im Außenbereich und am Dach wurden Arbeiten ausgeführt, die nach neusten Erkenntnissen der Sicherheit erfolgten.

Während eines bunten Programms, an dem neben den Erkelenzer Sportvereinen auch die Schulen beteiligt waren, eröffnete Bürgermeister Peter Jansen am Wochenende die komplett sanierte Erka-Halle.

Fürwahr durfte Jansen an diesem Morgen deshalb berechtigterweise von einem „Schmuckstück“ reden, das den Erkelenzer Vereinen und Schulen nach einigen Monaten des Improvisierens und teilweise Verzichtens auf Trainingsmöglichkeiten künftig wieder zur Verfügung steht.

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