Katzenausstellung „Universal Cat Club“ in der Oberbrucher Festhalle

Samtpfoten aus ganz Europa zu Gast in Oberbruch

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„Rajah Shazady“ heißen diese hübschen Bengalen, mit denen Heike Schmidt aus Siegburg nach Oberbruch gekommen war. Fotos (3): anna Foto: anna
Katze Heinsberg
„Weltmeister“: Diesen Titel trägt die Main-Coon-Katze namens „Xantos of Leukothen“, die Wertungsrichter Jürgen Trautmann präsentiert und Ausstellungsorganisatorin Ingrid Pfeiffer (l.) bewundert. Er gehört Harry und Anita Stitzinger aus Maastricht (r.). Foto: anna
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Dicht an dicht standen die liebevoll dekorierten Katzenhäuser in der Festhalle: 600 Aussteller und elf Richter kamen an zwei Tagen auf Einladung des „Universal Cat Club“ mit ihren Samtpfoten aus ganz Europa nach Oberbruch. Foto: anna

Heinsberg-Oberbruch. So viele Samtpfoten waren wohl in der Oberbrucher Festhalle noch nie zu Gast: Rund 600 Aussteller zählte an zwei Tagen die nach Auskunft des „Universal Cat Club“ für dieses Jahr größte Katzenausstellung in Deutschland.

Entsprechend angespannt war dann auch Ingrid Pfeiffer, die stellvertretende Vorsitzende des Vereins, die in Oberbruch wohnt und mit ihrem Team diese große Ausstellung organisiert hatte. Allein elf Richter waren für diesen Schönheitswettbewerb der Vierbeiner angereist, nicht nur aus Belgien und den Niederlanden, sondern auch aus Bulgarien, Frankreich, Italien und Ungarn. Und auch die Aussteller waren zum Teil von weit her nach Oberbruch gekommen, etwa aus Lettland oder auch aus Russland.

Jeder für sich hatte sein kleines Katzenhaus in der Halle aufgebaut und zum Teil ganz aufwendig und mit viel Liebe zum Detail dekoriert. Hier wurden die kleinen Fellknäuel dann ein letztes Mal frisiert, bevor sie dem Punktrichter vorgeführt wurden. Die besten jeder Rasse und Haarlänge kamen dann noch einmal zum großen Finale auf der Bühne zusammen, wo dann das jeweils schönste Tier der Ausstellung prämiert wurde.

Zufrieden mit ihrem Besuch waren auch Harry und Anita Stitzinger aus Maastricht, die dem Richter mit „Xantos of Leukothen“ sogar einen amtierenden Weltmeister vorstellen konnten. Ein geschwungenes Profil, eine quasi quadratische Schnauze und „große Ohren mit Pinseln dran“ würden das Aussehen dieser Main-Coon-Katze prägen, erklärte Richter Jürgen Trautmann dem interessierten Besucher.

Aufwändiges Hobby

Seine Schwester habe ihn auf die Idee gebracht, erzählte Harry Stitzinger, der im Hauptberuf als Maschinenbediener in der Industrie arbeitet, zu seinem zeitraubenden Hobby und dem Aufwand, der nötig ist, eine Katze für eine solche Ausstellung vorzubereiten. „Ich wollte das gerne, aber die Katze muss das auch wollen, sonst geht das nicht!“, betonte er. Neben Aussehen und Körperbau sei der Charakter der Katze am wichtigsten.

Das galt natürlich auch für die übrigen Vierbeiner, die hier von den Besuchern bestaunt wurden und zu denen ihre Besitzer gerne Auskunft gaben.

So auch Heike Schmidt, die mit ihren kleinen Bengalen aus Siegburg gekommen war. Auch sie fand nur Lob für den Ausstellungsort Festhalle. „Sehr gut, ich fühl mich wohl!“, betonte sie und erwähnte vor allem die kurzen Wege in der Halle trotz der ebenfalls für gut befundenen Trennung von Ausstellungs- und Richterraum.

Organisatorin Ingrid Pfeiffer war am Ende so begeistert, dass sie die Ausstellung im nächsten Jahr in den weiteren Räumen der Festhalle noch weiter ausbauen will.

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