Rurperle verabschiedet sich mit Wintermelodien

Von: Helmut Wichlatz
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Das Mandolinenorchester „Rurperle“ und der Kammerchor Altodijo gestalteten in der Hilfarther Pfarrkirche Sankt Leonhard ein beeindruckendes Konzert. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Hilfarth. Mit einem festlichen Konzert in der Pfarrkirche St. Leonhard und Winterklängen verabschiedete sich das Mandolinenorchester Rurperle am vierten Advent aus dem Konzertjahr 2013. Für diesen Auftritt hatten sich die Mandolinenspieler um Will Cremers mit dem Kammerchor Altodijo zusammengetan.

Das Ergebnis war ein harmonischer und abwechslungsreicher Mix aus weihnachtlichen und religiösen Stücken sowie bekannten Popklassikern. Die festlich geschmückte Kirche war voll besetzt. Selbst hinten im Gang standen Zuhörer, als das Mandolinenorchester das Konzert mit Bresiaellos „Festlicher Auftakt“ eröffnete.

Bereits im zweiten Stück aus der Feder von Camille Saint-Saens, arrangiert von Will Cremers, bewiesen Chor und Orchester ein ausgesprochen gutes Zusammenspiel. Auch im folgenden „Christmas Lullaby“ von John Rutter harmonierten beide sehr gut. Der Chor wurde in seinen Soloparts von Thomas Hansen am Klavier begleitet. Das Wechselspiel der Darbietungsform und auch des Genres war sicherlich ein Baustein des Erfolgs, der sich letztendlich im langanhaltenden Applaus ausdrückte. So folgte auf die vom Chor vorgetragene „Waldesnacht“ von Brahms das Mandolinenorchester mit dem „Präludium“.

Ungeahnte Festlichkeit

Beide zusammen führten den musikalischen Faden mit „Bridge over troubled water“ von Simon and Garfunkel fort. Dem „Winter Wonderland“ gab der Chor anschließend ein ganz neues Tempo und eine ungeahnte Festlichkeit.

Eindrucksvoll auch das schottische Volkslied „Skye Boat Song“ nach dem Arrangement von Andrew Boyle, mit dem der Chor den Weg bereitete, den das Orchester mit dem englischen Volkslied „Greensleeves“ ebenso beeindruckend und anrührend fortsetzte. Nach „What a wonderful world“ und „Weihnachten bin ich zu Haus“, das Theo Granderath sehr gefühlvoll präsentierte, gab es mit „Bohemian Rhapsody“ von Queen schon einen kleinen Höhepunkt des Konzertabends.

Dieses Highlight wurde von Chorleiter Johannes Fell und seiner Interpretation von Schnabels „Transeamus“ beeindruckend abgerundet. Das „Tochter Zion“ sangen Chor und Publikum dann gemeinsam und beendeten das fast zweistündige Konzert unter großem Beifall.

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