Erkelenz - „Rot wie Blut“: Prinz tot, Schneewittchen weint, Schneiderlein ermittelt

„Rot wie Blut“: Prinz tot, Schneewittchen weint, Schneiderlein ermittelt

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Die Schüler der Theater-AG führten das Stück auch für andere Schüler der Schule auf. Foto: Stefan Klassen

Erkelenz. Die Unterstufentheater-AG des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz hat mit großem Engagement der jungen Schauspieler aus den Klassen fünf bis sieben das Theaterstück „Rot wie Blut – ein Märchenkrimi“ aufgeführt. Das Stück stellt eine Art Collage aus bekannten deutschen Märchen dar, aus denen eine Kriminalgeschichte entwickelt wird.

Die Handlung spielt nicht ausschließlich in der Märchenwelt, sondern bindet Handlungsstränge aus der realen Welt mit ein.

Der Ausgangspunkt ist ein Mord. Eines Tages wird ein Prinz in einer Vollmondnacht tot in seinem Königsschloss aufgefunden. Schneewittchen, die seine Frau ist, weint bitterlich und ist untröstlich, dass sie an diesem Abend zur Witwe wird. Dann ruft der König seinen Schneider, um mit dessen Hilfe den Mörder des Prinzen zu finden. Der Schneider hatte sich schon oftmals als klug und tapfer in Diensten des Königs erwiesen. Er besiegte einen Riesen, kämpfte mit einem Einhorn und fing eine wilde Sau. Als besonderen Anreiz setzt der König zudem eine beträchtliche Belohnung zur Ergreifung des Mörders aus. Der Schneider macht sich schließlich mit seinem Pferd Fallada auf den Weg, um den Mörder zu stellen. Im Laufe der Handlung tauchen sprechende Pferde, singende Zwerge und Prinzessinnen auf. Die verwobenen Märchen und eingefügten Szenen aus der realen Welt geraten völlig aus den Fugen.

Das Stück wurde von den Unterstufenschülern der Theater-AG zunächst schulintern präsentiert. An einem Morgen führten die jungen Schauspieler es den Schülern der fünften Klassen auf, an einem weiteren Morgen den Schülern der sechsten Klassen. Die eigentliche Premiere erfolgte dann vor einem großen Publikum. Die gesamte Schülerschaft und die Eltern waren an diesem Abend geladen und spendeten viel Applaus für die mit großem Einsatz agierende Schauspielertruppe.

Die Regie führten die Deutschlehrerinnen Teresa Geißler, Carolin Jost und Lisann Horn.

Für den Bühnenaufbau war Kunstlehrer Edmund Heimann und für Licht und Ton Musiklehrer Thorsten Odenthal verantwortlich. Trotz des hohen zeitlichen Aufwandes für die Inszenierung von „Rot wie Blut – ein Märchenkrimi“ seien sich alle Beteiligten einig gewesen, dass die Begeisterung von den ersten Proben bis zur Uraufführung so groß gewesen sei, dass weitere Projekte dieser Art geplant und realisiert werden sollen, hieß es im Anschluss.

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