Hückelhoven-Baal - Rockin‘ Baal: Die Tradition lebt weiter

Rockin‘ Baal: Die Tradition lebt weiter

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Fünfeinhalb Stunden Konzert: Bei Rockin‘ Baal begeisterten die Bands. Es wurde für einen guten Zweck gespielt. Foto: Florian Kuß

Hückelhoven-Baal. Zum ersten Mal hat jetzt das Konzert Rockin’ Baal Music & Charity stattgefunden. Der Verein Rockin’ Baal hatte sich im Spätsommer 2015 zusammengefunden, um die Tradition karitativer Konzerte, die die Baaler Rocknächte begründet hatten, nicht abreißen zu lassen.

Zurück auf der Bühne

Das Konzert mit vier Rockbands unterschiedlicher Stilrichtungen wurde mit einer Gesamtspieldauer von fünfeinhalb Stunden zur Rock-Party. Ten Tons of Glory spielten zum Auftakt selbstkomponierte Songs unplugged und freuten sich, nach eineinhalb Jahren Bühnenabstinenz wieder zurück im Geschäft zu sein. Die Akustikperformance im Singer-Songwriter-Stil mit der markanten Stimme des Leadsängers begeisterte das Publikum und machte Lust auf mehr. Devices, die Gruppe, die ihre Songs rockig-poppig rüberbrachte, animierte die Musikfans zum Mitsingen und Tanzen. Chrome mit den Baaler Musikern Hanna und Sascha Rasch ließ die Gangart dann mit Hardrock-Coverversionen und eigenen Stücken härter und lauter werden. Böck’em legte noch mal Kohlen nach und begeisterte zum Abschluss mit einem 24-Song-Marathon die Musikfans.

„Es ist toll, dass es uns gelungen ist, Musiker aus der Nähe von Baal für das Projekt zu begeistern“, sagte Markus Allwicher, Vorsitzender von Rockin’ Baal.

In der Spitze feierten bis zu 400 Musikfans im Festzelt, das im Anschluss an das Konzert an die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft übergeben wurde.

Der Kassensturz ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber dank eines guten Getränkeumsatzes, der Versteigerung eines Motorrollers und der Spendenbereitschaft von Unternehmen und Privatpersonen im Vorfeld ist das Spendenkonto des Vereins gut gefüllt.

Die Spendenverteilung soll in den kommenden Wochen festgelegt werden.

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