Erkelenz - Rockige Lebensfreude und ein buntes Lichtermeer

Rockige Lebensfreude und ein buntes Lichtermeer

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
12283352.jpg
Bewährt hat sich wieder einmal die „Kölsche Nacht“, die am Donnerstagabend von der Band „Cat Ballou“ bestritten wurde. Foto: hewi

Erkelenz. Im Frühjahr steht Erkelenz regelmäßig Kopf. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der Lambertusmarkt und die Frühkirmes versetzen die Stadt in einen fünftägigen Ausnahmezustand. Kein Wunder, denn das Programm der beiden Veranstaltungen, die nahtlos ineinander übergehen, lässt keine Wünsche offen.

Während auf dem Markt ein vielseitiges Bühnenprogramm und Stände mit Leckereien zum Verweilen einladen, lockt auf dem Dr.-Josef-Hahn-Platz das glitzernde Lichtermeer der Kirmes. Und die ist mit über 100 Buden und Fahrgeschäften schon ein Schwergewicht in der Region.

Bei den Schaustellern ist die Frühkirmes, die sich auf rund 6000 Quadratmeter erstreckt, nicht weniger beliebt. Jedes Jahr bewerben sich über 300 Schausteller um die begehrten Stellplätze. Ein Luxusproblem, mit dem man sich bei der Stadtverwaltung nur zu gerne herumschlägt. Denn so kann ein Angebot zusammengestellt werden, das den großen und kleinen Kirmesbesuchern gleichermaßen gerecht wird.

Erfahrene Kirmesgänger in Erkelenz decken sich schon im Vorfeld mit den begehrten Kirmestalern ein. Denn für 20 Euro bekommt man 25 Taler im Wert von jeweils einem Euro. Ein gutes Geschäft also für Familien und vergnügungssüchtige Sparfüchse, die das vielseitige Angebot an Fahrgeschäften ausnutzen wollen. Und das hat es in sich. Zum Beispiel der „Maxxx Mega G4“, der die Nutzer ordentlich herumwirbelt und bei der rasanten Fahrt das Vierfache des eigenen Körpergewichts auf die mutigen Nutzer einwirken lässt. Und das teilweise auch kopfüber!

Für die weniger Hartgesottenen bilden unter anderem Fahrgeschäfte für Kinder, Autoscooter und eine Geisterbahn ein nicht minder attraktives Alternativangebot. Zu den Klassikern der Erkelenzer Frühkirmes gehört der „Shaker“, der vor allem beim jungen Publikum sehr beliebt ist.

Etwas gemütlicher und dabei nicht minder spektakulär ist wegen der schönen und ungewohnten Aussicht auf die Innenstadt das „Europa Rad“. Das Kettenkarussell auf dem Johannismarkt gehört mittlerweile eigentlich schon zum „Inventar“. Von dort aus in Richtung Altes Rathaus wird die Kirmes zum Lambertusmarkt, der vor allem abends die Massen anlockt.

Grund dafür ist auch in diesem Jahr wieder das Bühnenprogramm, für das Stephan Jopen gemeinsam mit der Kultur GmbH verantwortlich zeichnet. Attraktiv wird es vor allem durch die Mischung, für die sich Jopen und seine Mitstreiter schon weit vor dem Markttermin ordentlich ins Zeug legen. Dabei setzen sie gleichermaßen auf Bewährtes und Neues.

Bewährt hat sich zum Beispiel die „Kölsche Nacht“, die am Donnerstagabend von der Band „Cat Ballou“ bestritten wurde, nachdem die erkelenztauglichen Cover-Urgesteine von „Just Is“ dem Publikum auf dem Markt ordentlich eingeheizt hatten. „Cat Ballou“ boten an sich nichts Neues, doch auch der gefühlt hundertste Aufguss des rockigen Lebensfreude-Mitsing-Lebensgefühls kam beim Publikum bestens an. Dabei war es vor allem Sänger Oliver Niesen, der es immer wieder verstand, das Publikum mitzureißen.

Für das Neue stand Max Giesinger, der sich am Freitag mit seiner Band präsentierte. Giesinger ist einem breiten Publikum durch die TV-Talentshow „The Voice of Germany“ bekannt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert