Riesiger Beifall für die Sternenreiter mit ihrem Riesen

Von: koe
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„Im Garten des Riesen“ hieß es auf dem Hof für heilpädagogisches Reiten in Ratheim-Krickelberg. Foto: Koenigs

Hückelhoven-Ratheim. 28 junge Menschen ab vier Jahren haben als Sternenreiter auf dem Hof für Heilpädagogisches Reiten in Krickelberg bei der Diplom-Reitpädagogin Ruth Adams mit viel Begeisterung das Märchen von Oscar Wilde „Im Garten des Riesen“ gekonnt in Szene gesetzt.

Die Sternenreiter seien in Hückelhoven ein Begriff, freute sich auch der stellvertretende Bürgermeister Dieter Geitner in einem Grußwort. An zwei Tagen fühlten sich viele Besucher bei schönem Sommerwetter auf der herrlichen Anlage in Krickelberg wohl. In diesem Jahr hatten die Veranstalter sogar ein Zelt aufgebaut, wohl nicht als Schutz vor schlechtem Regenwetter sondern als Schutz vor der Sonne. Die Besucher hatten keinen Eintritt zu entrichten, konnten jedoch eine Kuchenspende mitbringen. So war eine willkommene Stärkung garantiert.

Bei den Sternenreitern standen selbst gepflanzte Bäume in der Reitbahn, die Frühförderkinder saßen klatschend und singend auf ihren Ponys, und gerade eingeschulte Erstklässler der Rurtalschule begleiteten die Sternenreiter mit lautem Gesang. Danach zogen die Jahreszeiten durch den Garten des Riesen. Hanna Breuer als Frühling sorgte dafür, dass die Blumenkinder in die bereitstehenden Töpfe „eingepflanzt“ wurden.

Leonie Franz spielte den Sommer, war mit einer riesigen Sonnenbrille unterwegs und warf bei peppiger Musik kleine Sonnencreme-Tuben ins Publikum. Der Herbst wurde dargestellt von Luisa und Teresa Kappe, die besondere Voltigierübungen auf dem mit bunten Weinreben geschmückten Islandpony Asis demonstrierten. Der Winter wurde eindrucksvoll von neun Reitern und zwei Ponys dargestellt. Hannah Stelter ritt als Schnee ein, Tobias Katscher als Hagel, und Aliya Rauh überzeugte als Nordwind. Kein Wunder, dass die Kinder in diesem Garten des Riesen sehr, sehr glücklich waren.

Die Mauer muss weg

Als der Riese, dargestellt von Lea Fischer auf der Friesenstute Luna, nach sieben Jahren in seinen Garten zurückkommt, wird er sehr böse und brüllt: „Das ist mein Garten, und hier spielt keiner außer mir.“ Er lässt eine Mauer errichten und stellt ein „Betreten verboten“-Schild auf. Doch am Ende wird alles wieder gut. Der Riese reißt die Mauer ab und öffnet den Garten wieder für die Kinder.

Die vielen Besucher wird es gefreut haben, als sie die tüchtigen „Sternreiter“zusammen mit dem Riesen spielen sahen. Die Besucher geizten nicht mit Beifall für die gekonnte Darbietung der Sternenreiter.

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