Wassenberg - Repertoire von den 30er Jahren bis hin zu geistlichen Songs

Repertoire von den 30er Jahren bis hin zu geistlichen Songs

Von: kkli
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Wassenberg. Die Benefiz-Konzerte in der Kreuzkirche Wassenberg sind stets wahre „Publikumsrenner“ – und das nicht nur wegen ihres immens wichtigen Zwecks für das ökumenische Hilfswerk „Regenbogen“ Wassenberg/Erkelenz, sondern auch von den Gestaltern und ihrem Programm her.

Mit dem Frauenchor „Auftakt“ und seinem Programm zum zehnjährigen Bestehen wurde das Konzert zu einem echten herbstlichen Renner, der Herz und Gemüt erfreute. Die 20 Sängerinnen aus dem Erkelenzer Bereich unter Leitung der Chorgründerin Anette Latour sind alle noch in den allerbesten Jahren, wirkten frisch und locker mit intakten Stimmen.

„Die Damen haben Spaß am Singen, das merkt man sofort“, meinte ein älterer Besucher. Das Programm reichte von den frühen 30er Jahren über die 50er und 60er Jahre bis hin zu aktuellen Liedern. Moderne geistliche Titel erklangen ebenso wie bekannte weltliche Kompositionen, deren Vorbereitung per Rundfunk und Schallplatte bis zu modernen Übertragungen bis heute unvergessen geblieben ist.

Marina Weise begleitete den Chor am Klavier. Besonders die älteren Besucher wurden an die Zeiten großer, auch deutscher Komponisten erinnert, an unvergessene Interpreten, die von einem Dieter Thomas Heck und anderen Showmastern toll in Szene gesetzt wurden in großen Abendshows. Der Frauenchor „Auftakt“ zeigt aber auch durch seine schöne, ausgefeilte und lebendige Gestaltung, dass auch solches Liedgut unvergesslich bleiben kann.

Ein echtes „Sahnestück“ war der gemeinsame Auftritt von Michel und Marcel, Gesang, Klavier und Flöte in einem Chanson, das nicht wohlklingender und überzeugender gebracht werden kann.

„Auftakt“ trägt einen guten Namen. Er zeigt auch in den letzten Jahren, dass Frauenchöre immer öfter und beliebter werden auch in unserem Grenzraum. Der Nachwuchsmangel in vielen traditionellen Männerchören lässt sich so ausbügeln und überwinden, wie auch die Beispiele aus den nahen Niederlanden immer mehr zeigen – auch im Dirigentenfach.

Dass „Auftakt“ immensen Beifall erhielt, versteht sich von selbst. Mehr als 2000 Euro kamen für einen guten Zweck zusammen – für die Hospizinitiative Regenbogen, in deren Namen sich der stellvertretende Vorsitzende Georg Wiefels bedankte.

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