Heinsberg - „Regiebetrieb“ soll 2018 fast eine halbe Million Euro erwirtschaften

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„Regiebetrieb“ soll 2018 fast eine halbe Million Euro erwirtschaften

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Heinsberg. Hat sich der Regiebetrieb zur städtischen Grundstücksentwicklung nun ausgezahlt oder nicht? Die Heinsberger SPD wollte es wissen, und Bürgermeister Wolfgang Dieder stand Rede und Antwort.

Der Rat der Stadt hatte am 3. Februar 2016 einstimmig beschlossen, die Grundstücksentwicklung in Form eines stadteigenen Regiebetriebes im städtischen Kernhaushalt wahrzunehmen. Zum 1. September des selben Jahres hatte dieser Regiebetrieb denn auch seiner Arbeit aufgenommen. Die SPD hakte nun im Rat nach, welche ersten Ergebnisse es zu vermelden gebe.

Zunächst interessierte die Sozialdemokraten, welche Maßnahmen der Regiebetrieb denn bislang umgesetzt habe. Bürgermeister Dieder erläuterte in diesem Zusammenhang, dass im Bereich „Unterbruch-Girmen“ mittlerweile alle Grundstücke und im Bereich „Randerath-Am Sandberg“ von zwölf Grundstücken drei veräußert worden seien. Der Verkauf weiterer vier Wohnbaugrundstücke sei bereits beschlossene Sache, aber noch nicht beurkundet worden.

Auch für die nächsten beiden Jahre ist offenbar schon Einiges in Planung. Neben dem bereits laufenden Plan-Verfahren „Porselen-Am Diebsweg“ sei vorgesehen, so Dieder, die städtische Fläche an der ehemaligen Mehrzweckhalle Grebben einer Wohnbebauung zuzuführen. „Die Maßnahme ist derzeit in der verwaltungsinternen Vorbereitung und wird zu gegebener Zeit in den Planungs-, Umwelt- und Verkehrsausschuss eingebracht“, sagte Dieder. „In Oberbruch ist auf der Fläche zwischen der Boos-Fremery-Straße und der Festhalle eine städtebauliche Entwicklung vorgesehen. Des Weiteren soll in Schafhausen im Bereich zwischen der Kuhlertstraße und der B221 eine Wohnbauentwicklung eingeleitet werden.“

Es werde zudem geprüft, ob eine Flächennutzungsplanreserve in Scheifendahl hinter der Kapelle planerisch entwickelt werden könne.

Die SPD wollte auch wissen, ob es Maßnahmen gebe, die bereits bekannt seien und nicht über den Regiebetrieb abgewickelt werden sollen? „Der Verwaltung ist das Interesse diverser Vorhabenträger an der privaten Erschließung von Wohnbauflächen bekannt“, erläuterte der Bürgermeister. „Ob und welche Projekte diesbezüglich realisiert werden, bedarf einer Entscheidung der zuständigen städtischen Gremien im Einzelfall.

Wie hoch die Erträge für das Jahr 2017 durch den städtischen Regiebetrieb seien? „Die Verkaufserlöse in 2017 belaufen sich auf 191.035 Euro“, stellte Dieder fest. Die genauen Erträge würden noch ermittelt. Im jetzt begonnenen Jahr 2018 seien die Verkaufserlöse durch den städtischen Regiebetrieb in Höhe von 454.860 Euro geplant.

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