Realschule erweitert: Optimale Nutzung der neuen Räume

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
5695141.jpg
Zahlreiche Gäste kamen zur Eröffnung des Neubaus, in dem auch die Jugendmusikschule ihre Klassenräume hat. Foto: Anna Petra Thomas
5695019.jpg
„Rondell“ wird der neue Mulitfunktionsraum des Erweiterungbaus der Realschule genannt, der zugleich als Mensa und als kleiner Konzertsaal dient. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. 2,6 Millionen Euro hat die Stadt Heinsberg aus Mitteln des Konjunkturpakets II in einen Erweiterungsbau für die Heinsberger Realschule im Klevchen investiert. Nach 27 Monaten Bauzeit wurde das Gebäude mit einer Nutzfläche von 1100 Quadratmetern auf drei Ebenen Freitag Vormittag im Rahmen einer Feierstunde offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Die Erweiterung sei erforderlich geworden durch den Nachmittagsunterricht an der Realschule und die Notwendigkeit zu einem Aufenthalts- und Essensangebot für die Schüler in ihrer Mittagspause. Zugleich seien durch die Unterrichtszeiten der Realschule für die in denselben Klassenräumen tätige Jugendmusikschule enorme Raumprobleme entstanden.

Herzstück des Neubaus ist ein multifunktional nutzbarer Raum im Erdgeschoss, „Rondell“ genannt, der nach den Sommerferien als Mensa für 300 Schüler in zwei Schichten dienen wird, zugleich aber auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden kann. Im Ober- und im Kellergeschoss entstanden neue Klassen für die Jugendmusikschule „Ich bin sicher, Sie pflichten mir bei, dass hier eine gute Investition in die Zukunft getätigt wurde, eine Investition unserer Realschüler und Musikschüler“, so Bürgermeister Wolfgang Dieder. Sein Dank ging an alle beteiligten Unternehmen, vor allem aber an Planer und Bauleiter Johannes Rongen aus dem Bauamt.

Aspekte der Akustik

Wie bei einem Rundgang deutlich wurde, hatte dieser einige Aspekte der Akustik schon beim Bau berücksichtigt. So sind etwa im Obergeschoss die Wände nicht im rechten Winkel angeordnet. Im Untergeschoss, wo die lauten Instrumente unterrichtet werden, befinden sich die tragenden Säulen außerhalb der Räume im Flur, um so eine Schallübertragung nach oben zu vermeiden. Hier sind übrigens auch schon alle baulichen Vorbereitungen für ein Aufnahmestudio getroffen worden, das zu einem späteren Zeitpunkt eingerichtet werden soll.

Schließlich verfügen die Musikschul-Räume über ein intelligentes Schließsystem, durch das Schüler mit einem speziellen Chip zu fest vereinbarten Zeiten Zutritt in ihre Klassenräume haben, um dort auch alleine üben zu können. So könnten Schüler auch im übertragenden Wortsinn in ihrem Tagesablauf Raum finden, ihren Interessen nachzugehen, so Musikschulleiter Theo Krings.

Dass der Erweiterungsbau in seiner multifunktionalen Nutzung ein Vorzeigebeispiel im Land ist, machte Andreas Genschel, stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Musikschulen in Nordrhein-Westfalen, deutlich. „Hier profitieren alle, die Realschule, die Musikschule, die Stadt und die Bürger“, betonte er.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert