Hückelhoven-Ratheim - Reaktivierung der Bahnstrecke Baal-Ratheim hat Potenzial

Reaktivierung der Bahnstrecke Baal-Ratheim hat Potenzial

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So könnte sie aussehen, die elektromobile, leise, umweltschonende Bahn in Hückelhoven. Wie auf dieser Fotomontage stellt sie sich die IG Ratheimer Bahn vor. Fotomontage: IG Ratheimer Bahn

Hückelhoven-Ratheim. Die Bürgerinitiative IG Ratheimer Bahn freut sich über die Ergebnisse einer Untersuchung im Auftrag des Kreises Heinsberg zu möglichen Reaktivierungen im Hückelhovener Stadtgebiet, die im zuständigen Ausschuss vorgestellt wurden.

Die Studie des Ingenieurbüros Rödel und Pachan kommt zu dem Ergebnis, dass eine favorisierte Reaktivierung der Strecke Baal-Ratheim mit Durchbindung von und nach Mönchengladbach das Potenzial von 6440 Fahrgästen je Werktag hätte.

„Diese Zahl ist derart gut, dass selbst die größten Optimisten überrascht sein dürften“, kommentiert Michael Bienick, Sprecher der Initiative, das Ergebnis. Dabei sei die Durchbindung über Hückelhoven-Stadtmitte hinaus bis Ratheim vor allem mit Blick auf das Nutzen-Kosten-Verhältnis am günstigsten.

Die IG sehe sich in ihrer schon lange vertretenen Position bestätigt. Bienick: „Nachdem die Stadt zuletzt unnötigerweise den Streckenabschnitt von Hückelhoven bis Ratheim hatte entwidmen lassen, sollte sie nun aus Sicht der IG das Projekt schnellstmöglich und offensiv angehen.“

Unschlagbares Argument

Die Stadt sollte sich bemühen, die Strecke mit möglichst hoher Priorität in den Reaktivierungsplanungen des zuständigen Nahverkehr Rheinland (NVR) für die nächsten Jahre zu verankern. Dass die hohen prognostizierten Fahrgastzahlen hierfür ein unschlagbares Argument seien, zeige der Blick auf zahlreiche vergleichbare Reaktivierungsprojekte in der Region. Die seien „ein hervorragendes Beispiel dafür, was möglich ist, wenn die beteiligten Akteure zielgerichtet handeln und sich engagieren“.

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