Raubmord an Friedhofsbesucher: Teenager gehen in Revision

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Prozessbeginn Friedhofsmord Hückelhoven
Hans-Joachim Ringk, Verteidiger eines angeklagten jugendlichen Mädchens, gibt im Landgericht in Mönchengladbach vor dem Schwurgerichtssaal Interviews. Foto: dpa

Mönchengladbach. Nach der Verurteilung wegen des Raubmordes an einem Friedhofsbesucher in Hückelhoven haben drei der vier Jugendlichen Revision eingelegt. Das bestätigte ein Sprecher des Mönchengladbacher Landgerichts am Montag.

Nur der zur höchsten Strafe von neun Jahren Jugendhaft verurteilte Haupttäter hatte das Urteil sofort akzeptiert und auf Rechtsmittel verzichtet. Die 15 und 16 Jahre alten Jungen und Mädchen waren am 27. Januar schuldig gesprochen worden.

Drei der jungen Täter verurteilte das Gericht zu sechseinhalb bis neun Jahre in Jugendhaft. Eine Angeklagte (16) wies es in eine Psychiatrie ein. Die Jugendlichen hatten vor einem Jahr im niederrheinischen Hückelhoven einen 54-Jährigen erstochen, um sein Auto zu rauben und in Spanien „ein neues Leben zu beginnen”. In Paris fielen sie wegen Falschparkens auf - Polizisten entdeckten dabei im Auto das blutige Tatmesser.
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