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Ratheimer spüren Glaubens- und Lebensfragen nach

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Peter Zander, Dirk Matuschek, Sandra Migas und Eva Zierstedt (v.l.) vom Spur 8-Team.

Hückelhoven-Ratheim. Auf Spurensuche geht die evangelische Gemeinde ab Januar. An acht Terminen wollen Pfarrer Dirk Matuschek und seine Mitstreiter unter dem Titel „Spur 8“ zu einer Entdeckungsreise ins Land des Glaubens einladen.

 „Wir wollen gemeinsam mit Interessierten Glaubens- und Lebensfragen nachspüren und Antworten finden“, umschreibt er das Ziel der Gemeindeseminare. Das Angebot richtet sich nicht nur an Mitglieder der Gemeinde. Eingeladen sind Menschen aller Konfessionen, die sich mit ihrem Verhältnis zu Gott und Glaubensthemen auseinandersetzen wollen. „Dabei haben wir jedoch keine missionarische Ausrichtung“, betont Presbyterin Eva Zierstedt, die sich auch in dem sechsköpfigen Organisationsteam engagiert. Vielmehr seien die aufeinander aufbauenden Seminare, die jeweils samstags ab 18 Uhr im Gemeindezentrum an der Friedensstraße stattfinden, ergebnisoffen. Denn es soll nicht die offizielle Position der Kirche vermittelt, sondern durchaus kontrovers über Glaubensfragen diskutiert werden.

Das Seminarkonzept „Spur 8“ wurde von der EKD entwickelt. In Ratheim hat man sich dafür entschieden, die Seminare mit Laien zu organisieren, die auch als Referenten auftreten. „Jeder Mensch hat eine eigene Glaubensbiografie, auf die er zurückblicken kann“, weiß Matuschek. „Und viele fragen sich, weshalb sie so glauben wie sie glauben. Darauf wollen wir Antworten finden und Glauben für jeden ganzheitlich erfahrbar machen.“ Dies sei vor allem erreichbar, weil das Angebot von Laien gemacht wird, ist sich Mitorganisator Peter Zander sicher. Er war lange als Presbyter aktiv und sieht vor allem in der Einbindung der Laien in die Gemeindearbeit eine Stärke der evangelischen Kirche. Am Sonntag, 12. Januar, beginnt die Spurensuche mit dem eigenen Gottesbild, das die Teilnehmer ergründen sollen. Dabei wird auf eine lockere Atmosphäre ebenso Wert gelegt wie auf Vertraulichkeit. „Viele Menschen sehnen sich nach einer Glaubenserfahrung, finden aber keinen Zugang dazu“, sagt Sandra Migas. Sie ist durch die Jugendarbeit in die Gemeindearbeit gerutscht und gestaltet sie nun als Presbyterin mit.

An den folgenden Abendterminen werden die grundsätzlichen Themen des Glaubens behandelt: der Sinn, der Glaube an sich, die Sünde, Jesus und auch das Selbstverständnis als Christ.

Neben Matuschek, Zander, Migas und Zierstedt gehören noch Oliver Sieber und Dr. Christian Dicke zum Spurensuche-Team.

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