Rasante Entwicklung: Glasfaser erobert Heinsberger Gewerbegebiete

Von: Rainer Herwartz
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Wolfgang Dieder (3.v.l.) und Marco Westenberg (r.) zeigen, dass nun alle Gewerbegebiete (graue Fläche) Glasfaser erhalten. Foto: Herwartz
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Ein richtiger Höhepunkt: Der zugesicherte Anschluss der Gewerbegebiete Heinsberg und Oberbruch an das Glasfasernetz.

Heinsberg. Es hat sich einiges getan nach den Auftaktgesprächen in Übach-Palenberg im Jahr 2013. „Danach ging es richtig los“, freut sich Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder immer noch über die rasante Entwicklung, die der Netzausbau der Firma Deutsche Glasfaser im gesamten Kreis Heinsberg bis zum heutigen Tag genommen hat.

Vorläufiger Höhepunkt ist jetzt der zugesicherte Anschluss der Gewerbegebiete Heinsberg und Oberbruch an das Glasfasernetz. „Wir sind froh, dass wir das heute miterleben können. Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie die Infrastruktur in Heinsberg ein großes Stück nach vorne gebracht haben. Das Vertrauen, das wir in Sie gesetzt haben, hat sich bestätigt.“ Mit dem neuen Schritt seien nun alle drei Gewerbegebiete der Stadt bald für ein schnelleres Internetzeitalter gerüstet.

„Überall, wo ich hinkomme, kennt man mittlerweile den Kreis Heinsberg“, sagt Regionalmanager Marco Westenberg, „weil wir hier schon 60.000 Anschlüsse gelegt haben, es war ein Leuchtturmprojekt.“ 12.000 von diesen, so bemerkte Dieder, alleine im Heinsberger Stadtgebiet. „Das ist eine gigantische Entwicklung.“

Bislang, so Westenberg, habe die Deutsche Glasfaser schon 118 Millionen Euro in den Kreis Heinsberg investiert. Doch ein Ende ist noch nicht abzusehen. Derzeit fließen 8,4 Millionen Euro laut Westenberg in die Erweiterung des schon bestehenden Netzes. Die anstehenden Investitionen in den Gewerbegebieten Heinsberg und Oberbruch noch nicht eingerechnet. 25 Verträge mit den ansässigen Firmen seien bereits unterzeichnet. Das entspreche etwa 50 Prozent der von Deutsche Glasfaser anvisierten Zahl. „Dieses Jahr wird das Netz noch gebaut“, versprach Westenberg. In den nächsten vier Wochen bestehe für die Unternehmen, die sich bislang noch nicht zur Unterzeichnung eines Vertrages durchringen konnten, die Chance, „noch auf den Zug aufzuspringen“, hieß es.

Bis vor drei Jahren habe der Fokus vor allen auf den Privatkunden gelegen. Selbstverständlich verliere das Unternehmen diese nicht aus den Augen. „Wir werden sehen, ob man auch in der Innenstadt von Heinsberg Glasfaser haben möchte.“ Der Gedanke, die städtischen Zentren zur Kundenwerbung ins Visier zu nehmen, gilt im Kreis übrigens nicht nur für die Kreisstadt.

Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, ist wie Heinsbergs Bürgermeister von der Entwicklung begeistert. „Durch den Glasfaserausbau ist der Kreis Heinsberg in der digitalen Welt im Vergleich zu anderen Landkreisen ganz weit vorne innerhalb von Nordrhein-Westfalen.“

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