Randerather Kita als „Haus der kleinen Forscher“ zertifiziert

Von: Nicola Gottfroh
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Nach der Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“ zeigten die Kinder der Kita St. Lambertus Randerath Annette Sielschott noch stolz eines ihrer Experimente. Foto: Gottfroh

Heinsberg-Randerath. Wie funktioniert ein Stromkreislauf? Kann ein Hindernis Luft aufhalten? Und wie schießt man mit Brausepulver eine Rakete in die Luft? Fragen wie diese müssen Kindergartenkinder noch nicht beantworten können? Stimmt.

Aber es schadet auch nicht, wenn sie es doch können. So wie die Kinder des Kindergarten St. Lambertus in Randerath. Bei ihnen stehen das Forschen und die Wissenschaft ganz hoch im Kurs. „Früh übt sich, wer ein Forscher werden will“, lautet daher auch das Motto der Kita-Leiterin Petra Bongartz. Und so dürfen in St. Lambertus auch schon die U3-Kinder den Forscherkittel überstreifen und sich an einfachen und ungefährlichen, aber umso spannenderen Experimenten versuchen.

Die Koordinatorin des Regionalen Bildungsnetzwerkes des Kreises Heinsberg, Annette Sielschott, überreichte den Kindern und der Kita-Leiterin die Zertifizierungsurkunde zum „Haus der kleinen Forscher“. Die gleichnamige Bundesinitiative setzt sich deutschlandweit für die naturwissenschaftliche und technische Frühbildung ein.

Um zum Forscherhaus zu werden, mussten zunächst die Erzieher Einsatz zeigen – und die Experimente, die sie später mit den Dreikäsehochs ausprobieren würden, zunächst einmal selbst versuchen. „Wir Erzieher haben bei den Experimenten selbst noch viel gelernt“, freut sich Kindergartenleiterin Petra Bongartz. So fanden die Erwachsenen etwa heraus, wie ein Flaschentornado funktioniert. Oder dass Schokolade auf der Zunge knistert, wenn man sie mit Natron und Zitronensäure versetzt. Auch die Papas der kleinen Forscher kamen aus dem Staunen kaum heraus, als die Kleinen ihnen beim Vater-Kinder-Forschertag einige ihrer Experimente vorführten. Und das ganz routiniert wie die Profis – immerhin hantieren die St.-Lambertus-Kinder mindestens einmal pro Woche wie die Großen mit dem Kita-eigenen Forschungswagen.

„Entwickelt, entdeckt und probiert so viel aus wie ihr wollt und könnt. Findet die Antworten auf die Fragen, warum etwas ist wie es ist und nicht anders“, appelliert Sielschott nach der Übergabe der Urkunde an die Kinder, die sich diese Aufforderung gerne zu Herzen nahmen und Annette Sielschott noch einige ihrer Experimente vorführten.

Freilich, früh übt sich. Und vielleicht kommt der nächste Albert Einstein ja sogar aus St. Lambertus Randerath.

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