Randerath: Karl D. entkommt Bewachern für mehrere Stunden

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Demonstrationen protestieren dagegen, dass der Sexualstraftäter Karl D. in Randerath lebt. Foto: dapd

Heinsberg. Der aus der Haft entlassene Sexualstraftäter Karl D., der in Heinsberg-Randerath rund um die Uhr von Polizeibeamten überwacht wird, ist seinen Bewachern erneut zeitweise entwischt.

Die Beamten hätten den Mann am Dienstag für mehrere Stunden aus den Augen verloren, sagte der Sprecher der Polizei Heinsberg, Karl-Heinz Frenken. Normalerweise sei der Mann kooperativ und informiere die Polizei, was er vorhabe. Am Dienstag habe es aber keine Absprache gegeben.

Obwohl sich ständig vier Beamte in der Nähe aufhielten, könne die Polizei eine lückenlose Überwachung des entlassenen Straftäters nicht immer gewährleisten.

Karl D. war wegen der Vergewaltigung dreier Schülerinnen zu insgesamt knapp 20 Jahren Haft verurteilt worden. Bei seiner Haftentlassung hielten ihn die Gutachter für gefährlich. Er durfte aber nicht in nachträgliche Sicherungsverwahrung genommen werden. Als der Mann im Frühjahr 2009 zu seinem Bruder nach Heinsberg zog, warnte der Landrat die Bevölkerung. Über ein Jahr lang gab es anschließend Bürgerproteste.
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