Raiffeisenbank: Kundennähe bleibt nach der Umsiedlung

Von: hewi
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Erkelenz. Die Raiffeisenbank Erkelenz setzt weiter auf Kundennähe in der Region. Sie begleitet mit Neubauten an den Umsiedlungsstandorten ihre Mitglieder und Kunden. Die Kundennähe durch ein dichtes Filialnetz soll trotz Kostennachteil erhalten bleiben.

Standorte neu bauen und Geschäfte ausbauen, das will die Raiffeisenbank Erkelenz. In der Vertreterversammlung stellte der Vorstand seine Pläne für die Umsiedlung der vom Tagebau betroffenen Geschäftsstellen vor.

Um die Renaissance der Genossenschaftsbanken im Jahr der Genossenschaften und die höhere Wertschätzung der genossenschaftlichen Idee durch Politik, Gesellschaft und Kunden ging es zu Beginn des Vorstandsberichtes von Walter Steinbusch. „Wir sind ein weltweites Erfolgsmodell, das in den vergangenen mehr als 150 Jahren nichts an Aktualität verloren hat“, sagte Steinbusch vor 155 Vertretern, Gästen und Mitarbeitern.

Das stabile und solide Geschäftsmodell der Kreditgenossenschaften wird auch von neuen Kunden und Mitgliedern stark nachgefragt. So stieg 2012 die Zahl der Mitglieder der Raiffeisenbank Erkelenz auf 8181. In dem Zusammenhang betonte Steinbusch die Nähe der Raiffeisenbank zu den Menschen: „Unser Regionalprinzip zeigt sich eindrucksvoll durch unsere flächendeckende Versorgung unserer Kunden in kleinen und mittleren, ländlich geprägten Orten mit Bankdienstleistungen mit 14 Filialen.“

Er fuhr fort: „In Erfüllung unseres Förderauftrages konnten wir auch 2012 Spenden aus Zweckertragsmitteln in Höhevon 60.000 Euro an soziale, kulturelle und gesellschaftliche Einrichtungen und Vereine unserer Region vergeben. Dies alles danken uns rund 20.000 Kunden.“

Das Geschäftsjahr 2012 war laut Steinbusch durch ein Wachstum der Bilanzsumme um 0,8 Prozent auf 263,6 Millionen Euro geprägt. Dazu hatten hauptsächlich Kundeneinlagen beigetragen. Sie erreichten einen neuen Höchststand von 194,5 Millionen Euro..

Die in der Bilanz enthaltenen Kredite an Kunden gingen geringfügig zurück. Die Ertragslage war geprägt von einem leichten Anstieg des Zinsüberschusses bei einem leichten Rückgang des Provisionsüberschusses. Der Personalaufwand stieg bedingt durch Tariferhöhungen leicht an, während der allgemeine Verwaltungsaufwand trotz der Kosten der Vorbereitung für die Umsiedlung zweier Geschäftsstellen aufgrund des Braunkohletagebaus Garzweiler II leicht zurückging. Es ergab sich gegenüber dem Vorjahr ein leicht höherer Jahresüberschuss. Die Rücklagen haben sich durch die Zuweisung aus dem Jahresgewinn 2011 erhöht. Auch das von den Mitgliedern gezeichnete Kapital stieg deutlich an. Dadurch wuchs das bilanzielle Eigenkapital auf 14,6 Millionen Euro. „Insgesamt ist der Geschäftsverlauf zufriedenstellend“, sagte Steinbusch.

Eine positive Bilanz zog Vorstand Bruno Kasper Kasper für den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2013. Kundeneinlagen und Kredite an Kunden haben sich erhöht, die Zahl der Mitglieder und der Geschäftsguthaben haben weiter zugenommen. In einem weiteren Punkt seiner Rede stellte Kasper den Vertretern und Gästen die laufende Umsiedlung der Geschäftsstellen vor. Die Verhandlungen mit der RWE Power konnten abgeschlossen werden. In Borschemich (neu) steht bereits der Rohbau der neuen Filiale.

Aus dem Bilanzgewinn, so beschloss die Vertreterversammlung, wird eine Dividende von 5,5 Prozent ausgeschüttet. Zudem werden die Rücklagen weiter erhöht. Einstimmig genehmigte die Vertreterversammlung den Jahresabschluss 2012 und erteilte Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung. Anschließend wurden Angela Peschen und Heinrich Schurf erneut in den Aufsichtsrat gewählt.

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