Erkelenz - Radtour: Schlösser, Burgen und Höfe an der Rur

Radtour: Schlösser, Burgen und Höfe an der Rur

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Die Radtour „Schlösser, Burgen und Höfe an der Hückelhovener Rur“ führt auch zum Ruricher Schloss.

Erkelenz. Selbst Bürger der Stadt Hückelhoven sind immer wieder überrascht, welche kultur- und architekturhistorischen Schätze die ehemalige Bergbaustadt aufzuweisen hat. Das zeigte sich nun auch bei der Radtour „Schlösser, Burgen und Höfe an der Hückelhovener Rur“, die der Arbeitskreis (AK) Hückelhoven im Heimatverein der Erkelenzer Lande (HEL) ausrichtete.

Überraschend nicht nur für die Teilnehmer aus Mönchengladbach und Erkelenz war die Existenz einer Burg in Hückelhoven. Arbeitskreis- und Tour-Leiter Willi Spichartz erläuterte, dass das 1962 errichtete Querschiff der katholischen Lambertuskirche die Renaissance-Burg von der Din-stühlerstraße visuell abschneide – wahrscheinlich gäbe es heutzutage für eine derartige Sichtbehinderung auf ein Denkmal dieser Qualität keine Baugenehmigung mehr.

Nach einer Vorstellung der Burg durch „Nachtwächterin“ Gerda Boisten wandten sich die Radler zur Hilfarther Rurbrücke, um an der Rur entlang und den vier Brachelener Gutshöfen zum Schloss Rurich zu gelangen, wobei die Sonne sich immer mehr durchsetzte.

Willi Spichartz erläuterte die Baugeschichte des Schlosses, an dem unterschiedliche Epochen-Stile zu erkennen seien. Gerade erst habe der Eigentümer, Eckbrecht von Dürckheim-Montmartin, den im Zweiten Weltkrieg völlig zerstörten gotischen Turm am Herrenhaus von 1850 wieder aufgebaut. Interessant auch, dass es einen, heute teils eingestürzten, unterirdischen Gang zur alten Körrenziger Kirche von knapp zwei Kilometern Länge gibt.

Vorwiegend auf dem Rur-Rand-Radweg und den Gütern Gansbroich, Klein-Künkel, Grittern und Mahrhof vorbei ging’s zum Ratheimer Haus Hall, wo Eigentümer Max Spies von Büllesheim das Barock-Wasserschloss mit seiner Bau- und Besitzergeschichte erläuterte.

Nach gut 33 Kilometern kehrte man zur Burg Hückelhoven zurück, ohne Unfall oder Reifenschaden, fürsorglich begleitet von Peter Lenzen und Wilfried Mercks vom Arbeitskreis.

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