Wassenberg - Radelnde Botschafter auf dem Weg nach Rom

Radelnde Botschafter auf dem Weg nach Rom

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:
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Los geht‘s: Thomas Johnen, Dietmar Trzinski, Michael Peters (v.r.) beginnen ihre Radtour nach Rom. Sammy, der Sämling gibt die besten Wünsche mit auf den Weg. Foto: Johannes Bindels
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Lange Strecke: 2000 Kilometer müssen die Sämlinge von Wassenberg nach Rom zurücklegen. Foto: Johannes Bindels

Wassenberg. Wenn die Begeisterung für das Radfahren, ein wenig Abenteuerlust und Mut und die Liebe zu Wassenberg zusammenkommen, dann entstehen ausgefallene Ideen. Thomas Johnen, Michael Peters und Dietmar Trzinski hatten eine solche Idee.

Sie planten drei Jahre lang, bereiteten ihr Vorhaben lange vor. Und am Samstag wurde es Wirklichkeit: Sie fahren mit ihren Rädern von Wassenberg nach Rom. Und dabei wollen die sportlichen Wassenberger ihre Heimatstadt und deren Maskottchen „Sammy, den Sämling“ bekannt machen. Sammy gab den drei Radfahrern dann auch gleich noch die besten Wünsche für die 16-tägige Tour mit auf den Weg.

„Sich als Botschafter der Stadt Wassenberg auf diese Tour zu begeben, fand Bürgermeister Manfred Winkens eine großartige Idee“, sagte Sabrina Martin vom Wassenberger Stadtmarketing. Sie steckte im Sammy-Kostüm. Selbstredend, dass genügend „Sammy, der Sämling-Karten“ mit auf die Reise gingen. Thomas Johnen, Michael Peters und Dietmar Trzinski, die sich während ihrer Tour, als Wassenberger Sämlinge bezeichnen, wollen diese Karten entlang der Strecke verteilen.

„Als Wassenberger identifizieren wir uns mit unserer Stadt. Wir verstehen uns für diese Reise als die ‚drei Sämlinge' und freuen uns auf die vielen Kontakte, bei denen wir unsere Heimat bekannt machen wollen“, sagte Thomas Johnen. Deshalb sei es selbstverständlich, dass auf ihren Trikots das neue Logo der Stadt Wassenberg zu sehen ist, sagte Johnen.

Vorbereitet haben sich die „drei Sämlinge“ mit vielen Trainingsfahrten. Denn die Tour ist rund 2000 Kilometer lang. „Ungefähr 8000 bis 9000 Kilometer fahren pro Jahr wir mit dem Rad. Und das bei Wind und Wetter“, sagten sie. Die Tourenräder sind mit 18 Kilogramm Gepäck beladen. „Ganz schön schwer, wenn wir die Räder mal schieben oder tragen müssen“, erklärte Thomas Johnen.

Zur Ausrüstung gehören eine Erste-Hilfe-Paket, Flickzeug für die Reifen und Werkzeug für kleinere Reparaturen an den Rädern. „Spezielle Mäntel für die Reifen fangen kleinere Schäden ohne Luftverlust auf“, erklärte Dietmar Trzinski. Die passende Kleidung zum Schutz vor Wind und Regen ist immer griffbereit. Für ausreichende Flüssigkeitsversorgung genügt ein schneller Griff: Jedes Rad ist mit zwei Trinkflaschen ausgerüstet. Ansonsten gilt: „Leichtes Gepäck schont die Kräfte.“

Schon am ersten Tag der Tour wollten die radfahrenden Sämlinge ein lange Strecke zurücklegen: „Wir wollen 160 Kilometer bis zum Rhein zurücklegen, weil wir für die erste Nacht ein Hotel gebucht haben“, erklärt Thomas Johnen. Das nächste Hotel haben sie dann erst wieder für eine Übernachtung in Rom gebucht. Die übrigen Übernachtungen werden sie situationsbedingt täglich planen.

Dass sie zügig fahren müssen und lange Streckenabschnitte – im Schnitt 125 Kilometer pro Tag – zurücklegen müssen, ist unvermeidlich. Besonders auch, weil sie für die Überquerung der Alpen und die Fahrt durch das Apennin-Gebirge kleinere Tagesstrecken planen.

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