Projekte an der Rur zeigen Wirkung

Von: eska
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Wild und doch gezähmt: Die Projekte an der Rur für Hochwasserschutz und Renaturierung zeigen in Hückelhoven Wirkung. Foto: S. Klassen

Hückelhoven. Tosend bahnt sich das Wasser der Rur am Wehr nahe Brachelen seinen Weg, um wenige Meter weiter dann wieder gemütlich durch die idyllische Kultur- und Naturlandschaft gen Baal zu gluckern.

Derzeit ist der Wasserstand des knapp 165 Kilometer langen Flusses, der bei Roermond in die Maas mündet, auf Normalhöhe, was sich bei langen Regenphasen oder nach dem Tauwetter im Winter jedoch rasch ändern kann.

Probleme mit Hochwasser gibt es, was das Stadtgebiet Hückelhoven angeht, jedoch dank diverser Maßnahmen des Wasserverbandes Eifel-Rur (WVER) nicht mehr, wie Wilfried Welfers, Rur-Fachmann der Stadtverwaltung und Leiter des Tiefbauamtes, betont. Hochwasserschutz- und Renaturierungsprojekte des WVER – gefördert auch durch die EU – wurden in Körrenzig, Millich und Ratheim umgesetzt, wo je ein Altarm integriert und wieder naturnahe Rückhalteräume hergestellt wurden.

Weitere Renaturierungspläne – etwa für die Rur bei Rurich, wo einige Bürger Widerstand leisten – liegen laut Welfers indes derzeit auf Eis.

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