Projektchor „Instrument of Peace“ stellt Können unter Beweis

Von: Johannes Bindels
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Die Damen tragen grüne Schals zum dunklen Outfit, aber sonst war der Projektchor „Instrument of Peace“ nicht nur optisch, sondern auch stimmlich eine harmonische Einheit in der illuminierten Kirche in Bocket. Foto: Bindels
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Martina Thönnißen führt in das Programm ein. Foto: Bindels

Waldfeucht-Haaren/Bocket. Zum Konzert hatte der Projektchor „Instrument of Peace“ in die Pfarrkirche Haaren und gleich am nächsten Tag in die Pfarrkirche Bocket eingeladen. Nach zwölfmonatiger Probezeit bot der Chor seinen Fans ein gut beherrschtes Repertoire aus Pop- und geistlicher Musik in englischer und deutscher Sprache.

Unter der Leitung von Wilfried Tellers aus Haaren hatte der Chor ein Programm aus 20 Arrangements zusammengestellt. Der 30 Personen starke Chor war im Jahr 2008 aus Mitgliedern der Kirchenchöre Bocket, Braunsrath und Haaren entstanden. Die fest etablierten Mitglieder des Projektchors treten bei Messfeiern, Hochzeiten und Adventskonzerten auf, beschrieb Tellers die Bandbreite des Wirkens.

„In regelmäßigem Abstand von zwei Jahren führen wir Konzerte in der Gemeinschaft der Gemeinden (GdG) Waldfeucht auf“, erläuterte der Chorleiter die kleine Tradition seit 2008. Für den letzten Feinschliff vor der Premiere werde ein intensives Probewochenende eingelegt. Für die beiden Auftritte in Haaren und Bocket war man zum Proben in ein Hotel am Brückenkopf-Park in Jülich gezogen.

Mit „Ich will den Herrn loben allezeit“ begann eine knapp zweistündige Reise durch bekannte und weniger bekannte Arrangements. Wenn „Tears in Heaven“ die Fans von Eric Clapton begeisterte, dann war die Interpretation des Chors von „Halleluja“ nach Leonard Cohen ein weiterer Anlass zum Beifall.

Ein erster Höhepunkt gelang dem Chor mit dem ausgezeichnet präsentierten Beitrag „Happy together“ nach einem Arrangement von Kirby Shaw. Wilfried Tellers begleitete neben seiner Chorleitung den Chor auch am E-Piano.

„Musikalisch bleibt der Chor seinen geistigen Wurzeln treu“, beschrieb Martina Thönnißen in der Einführung in das Programm die musikalische Verortung des Projektchors. Diesen Anspruch löste der Chor insbesondere bei dem zweisprachig interpretierten Beitrag „Komm zu Jesus/come to Jesus“, mit dem Arrangement „Wo ich auch stehe, Herr“ (Musik: Albert Frey) sowie mit „Herr, ich komme zu dir“ (nach der Melodie von Albert Frey und dem Chorsatz von Michael Schlierf) ein.

Als Solisten begleiteten Annette Tellers und Ferdi Joerißen an der Querflöte unter anderem auch die beiden letzten Stücke in überzeugender Weise.

Dass neben Gospel- und Popsongs wie „Walking‘on up to Heaven‘s Door“ auch mit „Skyfall“ (Adele Adkins, Text und Musik) Bezug auf eine James-Bond-Filmmusik genommen wurde, zeigte die Bandbreite der musikalischen Interessen des Chors. Spürbare Freude an der Darbietung hatten alle Chormitglieder, so dass der Funke bei den Zuhörern in der voll besetzten Bocketer Kirche schnell übersprang.

Während Martina Thönnißen mit kurzen Erläuterungen durch das Programm führte, sorgten Dimo Lind und Herbert Thönnißen für die Ton- und Lichttechnik. Manfred Beiten stellte in einer kurzen Ansprache die Arbeit des ambulanten Hospizdienstes „Regenbogen“ vor, den der Chor mit einem Teil der Spenden-Einnahmen unterstützte.

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