Projekt zu Solaranlagen: Noch viel Potenzial ungenutzt

Von: koe
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Mit regenerativer Energie beschäftigten sich Oberstufenschüler des Hückelhovener Gymnasiums im Rahmen eines Erdkundeprojekts unter Leitung ihres Lehrers Eckard Blenkle (3. v. r.). Jetzt erhielten sie Besuch von Bürgermeister Bernd Jansen und Marcel Römer (rechts) von der Stadtverwaltung. Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Das Gymnasium ist eine der ersten Institutionen, die sich mit regenerativen Energien vor Ort beschäftigt hat“, sagte Bürgermeister Bernd Jansen bei einem Besuch anlässlich der Projektvorstellung „Regenerative Energie vor Ort am Beispiel von Solar- und Photovoltaikanlagen“, die der Erdkundekurs unter der Leitung des Pädagogen Eckard Blenkle vorstellte.

Die Stadt Hückelhoven habe großes Interesse daran, die regenerativen Energien in den Fokus zu stellen, sagte der Bürgermeister. Ein Klimaschutzkonzept werde bereits erstellt und im Vergleich zur Bundesrepublik liege man in Hückelhoven weit unter dem Durchschnitt, was den CO2-Ausschuss anbetreffe. Einen entscheidenden Grund hierfür sah Bernd Jansen in der Nutzung der Fernwärme, mit der die WEP große Teile von Hückelhoven versorge.

In einer Karte fixiert

„Es ist schon Klasse, was im Nachbargebäude zur Verwaltung so alles passiert“, machte er den Schülerinnen und Schülern sowie ihrem Lehrer Komplimente. Es wurde bei der Projektvorstellung deutlich, dass der Erdkundeunterricht in der Oberstufe des Gymnasiums sich hoher Kontinuität und große Beliebtheit erfreut.

Dabei wird seit Jahren großer Wert auf einen praxisrelevanten Unterricht gelegt, in dem die Oberstufenschüler beispielsweise Hückelhovener zu Solar- und Photovoltaikanlagen befragten, sämtliche diesbezügliche Anlagen im Vergleich zu den potenziellen Möglichkeiten in einer Karte fixierten und Exkursionen ins Stadtgebiet starteten.

Besonders informativ seien die Besuche zweier Firmen gewesen. Auch die Kooperationsbereitschaft der Stadt Hückelhoven mit Marcel Römer von der Stadtplanung wurde hervorgehoben. Eine wesentliche Erkenntnis der Ortsbegehungen und Befragungen sowie Informationen von Google-Earth war die Tatsache, dass die Ausstattung der Stadt Hückelhoven mit Solar- und Photovoltaikanlagen sich noch im Anfangsstadium befindet. Erheblich mehr Dachflächen seien „gut geeignet“.

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