Projekt „Klapp-Café“ im Oertather Mühlenfeld

Von: hewi
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Austausch in netter Atmosphäre: das „Klapp-Café“ im Oerather Mühlenfeld. Foto: hewi

Erkelenz. Die evangelische Kirchengemeinde will mit den Menschen ins Gespräch kommen. Und wie geht das besser als in gemütlicher Runde bei einer Tasse Kaffee? Da es heute mitunter schwierig ist, Menschen an einen Tisch zu bekommen, hat sich Diakonie-Mitarbeiterin Heidi Breidt überlegt, mit Stühlen, Tisch und Kaffee zu den Menschen zu kommen.

So machte ihr „Klapp-Café“ Station am Quartiersplatz im Oerather Mühlenfeld. Schnell waren sich die Gäste im Gespräch und tauschten sich über die mehr oder weniger wichtigen Dinge des Lebens aus. Das Oerather Mühlenfeld ist als recht junger Stadtteil, in dem neben vielen Erkelenzern auch viele Neubürger eine Heimat gefunden haben, für den Gedanken des „Klapp-Cafés“ ideal geeignet. Breidt: „Wir kommen zu den Menschen und machen Angebote, die helfen, sich in Erkelenz zu orientieren.“

Das Angebot richtet sich an alle Menschen, unabhängig von Religion, Herkunft oder Nationalität. Die Idee stammt aus den USA und wurde dort als Teil der aktiven Sozialarbeit in sozialen Brennpunkten eingesetzt. Auch wenn es in Erkelenz keine Brennpunkte gebe, bestehe trotzdem die Notwendigkeit, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und mehr zu erfahren über ihre Sorgen und Nöte.

„Wir wurden herzlich empfangen“, betont Breidt. Also ist klar, dass das Angebot wiederholt werden soll. Deshalb sucht sie nun einen Raum, in den man mit dem Café ausweichen kann, wenn es draußen ungemütlich wird. Vor dem Problem steht auch Detlef Bonsack, der seit einem Jahr jeden Donnerstag mit seinem „Zak-Mobil“ im Oerather Mühlenfeld ab 15.30 Uhr Station macht. Im Gepäck hat er dann Freizeit- und Spielangebote für Kinder und Jugendliche. „Das Angebot wird angenommen“, sagt er. Daher wäre es schade, wenn bald eine Winterpause gemacht werden müsste. Auch er sucht nun nach einem Raum für die kalte Jahreszeit.

Weitere Infos gibt es von Heidi Breidt unter Telefon 02431/960611.

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