Projekt ist Plattform für die Jugendlichen

Von: Laura Emmerling
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Das Sprecherteam: Timo Kerkhoff (links) und Florian Viehmann engagieren sich für die Jugendlichen in Erkelenz. Foto: Laura Emmerling
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Rauf aufs Brett! Die Jugendbeteiligung will mit Stadtjugendpfleger Markus Wilmer wieder einen Skate-Contest auf die Beine stellen. Foto: Laura Emmerling

Erkelenz. Die Rollen rattern über den Asphalt, wenn die Skateboarder aus dem Kreis Heinsberg beim Skate-Contest im Erkelenzer Skatepark ihr Können beweisen. Auch in diesem Sommer soll es wieder so weit sei. Bereits der Wettbewerb im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg.

Das Wetter spielte mit, eine Musikanlage sorgte für gute Stimmung und der Park war mit rund 50 Teilnehmern und Zuschauern gut besucht. „Da geht noch mehr“, versichert Timo Kerkhoff, Sprecher der Jugendbeteiligung Erkelenz.

Der junge Arbeitskreis hatte im vergangenen Jahr in Zusammenarbeit mit dem Evangelischen Jugendzentrum ZaK und Stadtjugendpfleger Markus Wilmer den Contest auf die Beine gestellt. Auch in diesem Jahr haben sich die politikbegeisterten Jugendlichen das Projekt auf die Fahnen geschrieben. Das genaue Datum steht allerdings noch nicht fest.

Als offizieller Arbeitskreis des Runden Tischs ist die Jugendbeteiligung eine Plattform für Jugendliche, die sich an der Politik rund um das Erkelenzer Stadtgeschehen beteiligen und für die Interessen der Jugendlichen eintreten wollen. Seit der Gründung im Mai vergangenen Jahres hat die Jugendbeteiligung neben dem Skate-Contest auch die Podiumsdiskussion „Jugend trifft Politik“ zur Kommunalwahl mit dem ZaK organisiert. Darüber hinaus bestand kurzzeitig eine Kooperation mit der Diskothek Auditorium, die inzwischen jedoch wieder aufgelöst wurde.

Schulbusse sind Thema

Ein dringendes Anliegen des Arbeitskreises ist es, die Situation der Buskinder zu verbessern. Teilweise seien die Schulbusse so überfüllt, dass die Schüler nicht mehr mitgenommen werden können und auf den nächsten Bus nach Hause warten müssten, kritisiert der Arbeitskreis. Auch die Sicherheit sei in einem völlig überfüllten Bus nicht gewährleistet, so der 16-jährige Realschüler Florian Viehmann aus dem Sprecherteam. Zurzeit sucht die Jugendbeteiligung den Dialog mit der West Energie und Verkehr, um das Problem anzugehen.

Doch vorerst plagen die Jugendbeteiligung andere Sorgen: Seit der Gründung im vergangenen Jahr gehen die Mitgliederzahlen immer stärker zurück. Beim letzten Treffen waren sogar nur die beiden Sprecher, Timo Kerkhoff und Florian Viehmann, anwesend. Jugendbeteiligung ohne Jugendliche – das klappt nicht, darüber sind beide Sprecher sich im Klaren. „Wir wissen auch nicht, woran es liegt“, sagt der 18-jährige Auszubildende Timo Kerkhoff. Das Sprecherteam will künftig vor allem über die Schulen auf das Projekt Jugendbeteiligung aufmerksam machen. Informationsveranstaltungen und Flyer sollen das Interesse der Jugendlichen wecken.

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