Prinzengarde des Heinsberger Karnevalsvereins feiert 33-jähriges Bestehen

Von: defi
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Ihr dreimal elf-jähriges Bestehen feiert die HKV-Prinzengarde in dieser Session. Bei der Jubiläums-Kostümfete in der Heinsberger Stadthalle durften alle Narren mitfeiern. Foto: defi

Heinsberg. „HP, die nächsten 33 Jahre ziehen wir mit der Truppe noch gemeinsam durch dick und dünn!“ Mit diesen Worten und einem dreifachen „Hensberg Alaaf, Prinzengarde Alaaf, Hans-Peter Alaaf“ ließ HKV-Präsident Richard Deußen die Prinzengarde, das „Aushängeschild“ des Heinsberger Karnevalsvereins, und ihren Gardegeneral Hans-Peter Seegers hochleben.

Dreimal elf Jahre Prinzengarde galt es zu feiern. Mit einem karnevalstischen Programm wurde in der Heinsberger Stadthalle richtig gefeiert. Selbstverständlich steuerte auch die Prinzengarde getreu ihrem Motto „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ zwei aktuelle Tänze zum Gelingen des Jubiläumsabends bei, der als Kostümfest über die Bühne ging. Präsident Deußen: „Als Mitglied der Prinzengarde muss man feste arbeiten, viel Freizeit einsetzen und viel Enthusiasmus haben, um dies 33 Jahre auch körperlich durchhalten zu können.“

Deußen verwies auf die ausgezeichnete Kameradschaft in der Truppe. Im gesamten Rheinland und darüber hinaus sei die Heinsberger Prinzengarde ein Begriff. „Aber auch die Gardetänze, die ihr jedes Jahr für uns einstudiert, sind bei jedem Programm eines Sitzungspräsidenten ein Höhepunkt.“

Deußen erinnerte gerne an Highlights wie „Tanz der Vampire“, „Cowgirls und Cowboys“ oder „Rockerband“, bei dem die Garde stets mit zwei Motorrädern auf die Bühne kam. Deußen: „Unser 1. Vorsitzender und Gardegeneral Hans-Peter Seegers hat es wie kein Zweiter verstanden, die Truppe zusammen zu halten und natürlich die Damen bei Laune zu halten.“

Einer der treuesten und begeistertsten Anhänger der Garde war der inzwischen verstorbene Ehrengardist Franz-Josef Florack, der 1981 zusammen mit Hans Schröder, Ludwig Bohnen und Kalle Mohnen die Initiative zur Gründung der Prinzengarde ergriffen hatte.

Ein besonderes Dankeschön galt den Gründungsmitgliedern Biggi Ryßen, Hans-Peter Seegers und Robert Müller, die heute immer noch dabei sind. Gardegeneral Seegers begrüßte im Namen der Prinzengarde unter den Ehrengästen unter anderem Bürgermeister Wolfgang Dieder und den Pfarrer und Ex-Stadtprinzen René Mertens. Seegers ließ 33 Jahre Prinzengarde kurz Revue passieren. Von den Anfängen nach Kölner Vorbild mit einer Marie und neun Jungs habe sich die Garde über die Jahre entwickelt.

In der Session 1991/92 habe die Garde den ersten Showtanz in der Region als Westerntanz dargeboten. Zur Jubiläumssession zweimal elf Jahre wurde mit dem Vampirtanz der letzte Showtanz geboten, danach widmete man sich dem traditionellen Gardetanz. Gardegeneral Seegers: „Die Prinzengarde tanzt in ihrer fünften Tanzuniform. Nur die Ausgehuniform ist noch die Erste.“ Im Jubiläumsjahr hat die Prinzengarde des HKV mehr Mitglieder als je zuvor, nämlich passende 33 an der Zahl. „Die Quetschbüllsänger“, Stimmungsband aus Hastenrath, sorgten beim Festabend mit aktuellen Karnevalshits und Evergreens für eine ausgezeichnete Stimmung. Auch die „Domstürmer“ aus Köln kamen bei Publikum bestens an und feierten mit den Jubiläumsgästen bis in die Nacht hinein.

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