Prinz David und seine Steffi regieren Dremmen

Von: agsb
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Das Prinzenpaar mit David I. und Ihrer Lieblichkeit Steffi eroberte das Drömmer Land, zuvor gab es die gewohnt witzige Proklamationsrede des Ortsvorstehers Albert Heitzer (r.). Foto: agsb

Heinsberg-Dremmen. Bei jeder Proklamationssitzung der KG Drömmer Hahne kann man sich sicher sein, dass es gleich zu Beginn ganz jeck losgeht. Die Proklamationsrede des Ortsvorstehers Albert Heitzer ist einfach nicht mehr aus dem Karneval wegzudenken. Da brauchen die Drömmer Hahne keinen anderen Eisbrecher.

Dabei blieb kein Detail aus dem Leben des Prinzenpaars David I. (Schmitz) und Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Steffi (Toerschen) im Dunkeln.

Wobei Albert Heizter gleich einen Versuch startete, dieser Proklamation die Krone aufzusetzen. Bekanntlich ist Prinz Davids Zwillingsbruder Daniel Prinz in Straeten, er hat dort während der Proklamation seiner Prinzessin einen Heiratsantrag gemacht. Eine Doppelhochzeit an Altweiber wäre so toll gewesen, aber Prinz David blieb standhaft – er hat keine Zeitnot, vielleicht kommt der Heiratsantrag zu einem späteren Zeitpunkt.

Das Prinzenpaar hätte sich wohl am Liebsten verdrückt, denn Heitzer kam richtig in Wallung. Nach rund 20 Minuten war dann alles geschafft, Prinz David I. erhielt Narrenkappe und Zepter, seine Prinzessin einen bunten Blumenstrauß. Danach konnte das Prinzenpaar auf seinem Narrenthron Platz nehmen.

50 Tanzmariechen

Auf der Bühne bot sich zu diesem Zeitpunkt bereits ein farbenprächtiges Bild. Mahr als 50 Tanzmariechen, dazu das Trommler- und Pfeiferkorps und die große Hahnenschar mit Maskottchen Konstantin – Dremmen präsentierte das beste, was es im Karneval zu bieten hat.

Und mittendrin war natürlich Sitzungspräsident Jochen Lintzen, auch er stand unter verbalem Dauerbeschuss des Ortsvorstehers und hielt wie gewohnt schlagfertig dagegen. Es war schon herrlich, was da auf der Bühne geboten wurde. Und kurze Zeit später ließ Schmitz Backes einen tiefen Einblick in sein humoristisches Repertoire zu. Er weiß, wie man das Publikum zum Lachen bringt.

Dremmens ganzer Stolz sind die kleine, mittlere und große Tanzgarde – wie auch Mariechen Ina und die Showtanzgruppe Sparkle Motion. Was diese jungen Damen boten, war allein das Eintrittsgeld bereits wert, die tänzerischen Elemente waren das Salz in der Hahnesuppe.

Der Stadtprinz Elmar I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Michaela wurden ebenfalls gebührend empfangen – wie anschließend auch einige befreundete Gastvereine. Und später sorgten die Drömmer Urgesteine für eine Überraschung: Franz Heinrichs nutzte die Gelegenheit der Ordensübergabe und hielt die Vereinsfahne hoch. Zusammen mit dem Publikum stimmte Franz Heinrichs die beiden Vereinslieder der Drömmer Hahne „In hundert Jahren“ und „Jeder Jeck ist anders“ an.

Als Zugabe sang dann Prinz David I. gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Daniel zur Melodie von „Eimol Prinz zo sinn“ einen eigenen Text zur doppelten Prinzensession der Brüder.

„Die alten Vereinslieder kennt schon fast keiner mehr“, sagte Franz Heinrichs und nutzte die Gelegenheit, das Brauchtum richtig hochleben zu lassen. Die Drömmer Sitzung ist auch bekannt für außergewöhnliche Programmpunkte. Sängerin Annabel Anderson kam als Putzfrau. Bei jedem passenden Schlager zog sie ein übergezogenes Kleid oder Kostüm aus, bis eben die Blondine im knappen Minikleid besonders die Männerwelt verzauberte.

Mut zum Risiko hatten die Drömmer Hahne mit einer Akrobatik-Show der Spitzenklasse. Hier war Muskelkraft angesagt. Die Gruppe Beat Brother schien auf den Unterarmen zu laufen, und so mancher bewunderte die durchtrainierten Körper. Die Karnevalszeit nahm zwar eine kurze Auszeit, dennoch riss diese Show alle Zuschauer von ihren Sitzen. Vor dem Finale wurde Jens Ohle aus Hamburg begrüßt, der Entertainer zog eine atemberaubende Show ab.

Und dann übernahmen die Kellerjunges und baten zum großen Finale.

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