Wassenberg-Birgelen - Priesterjubiläum am Ort seiner Taufe

Priesterjubiläum am Ort seiner Taufe

Von: Johannes Bindels
Letzte Aktualisierung:
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Feierte in „seiner“ Kirche St. Lambertus sein Priesterjubiläum: Pfarrer i.R. Hubert Sieberichs. Foto: Johannes Bindels

Wassenberg-Birgelen. Mit einer Dankmesse zum 65-jährigen Priesterjubiläum in der Birgelener Pfarrkirche St. Lambertus ehrten eine Gemeinschaft aus Kirchenchor, Schützenbruderschaft und den Vereinen des Ortsrings Birgelen ihren Pfarrer i. R. Hubert Sieberichs.

Den Gedanken der solidarischen Gemeinschaft prägten sowohl die Abschiedsworte des Pfarrers Sieberichs, wie sie sich in der Gratulationscour beim gemeinsamen Umtrunk nach der Messe zeigten.

Beim Einzug in die geschmückte und vollbesetzte Kirche wurde der 92-jährige Jubilar begleitet von den Lambertus-Schützen, dem Ortsringvorsitzenden Heinrich Pütz und Propst Thomas Wieners, der in Konzelebration mit Pfarrer Hubert Sieberichs die Festmesse feierte.

Neben dem Kirchenchor Cäcilia, der die Heilige Messe mitgestaltet hatte, spielte der Musikverein „Eintracht Birgelen“ die vom Jubilar gewünschten Beiträge „Ein Danklied sei dem Herrn“, „Ave Maria“ und „Maria segne uns“.

Propst Thomas Wieners erinnerte beim Evangelium nach Lukas zum Fest der Heimsuchung Maria daran, dass dies auch von 65 Jahren am 2. Juli 1951 das Evangelium bei der Priesterweihe gewesen sei. Zuvor hatte der Ortsringvorsitzende Heinrich Pütz mit dem Thema der Lesung „Brief Paulus an die Römer“ und den Sätzen „Verabscheut das Böse und seid in Liebe zugetan“ ein weiteres Kernthema der priesterlichen Arbeit von Hubert Sieberichs aufgegriffen.

Auch die Bitte für eine Kollekte war dem Solidaritätsgedanken gewidmet. Aus Anlass des Tages er diese wieder dem Pastoralen Hilfswerk „Kirche in Not“ zukommen lassen.

Mit Birgelen verbunden

„Sie können sich nicht vorstellen, mit welcher Freude ich dieser Feier entgegen gegangen bin. In dieser Kirche bin ich vor 92 Jahren getauft worden, bin ich ebenso zur ersten Kommunion gegangen und gefirmt worden“, ließ Sieberichs vor dem Schlusssegen ein langes und mit Birgelen verbundenes Leben Revue passieren. Er danke den Priestern für die Begleitung bei seinen Aufgaben im priesterlichen Amt, seinen Lehrern, die ihn geformt und geprägt hätten

. Vor allem aber sei er dankbar für eine funktionierende Nachbarschaft, die sich den Blick füreinander bewahrt hätten, um so wie auch im Vereinsleben füreinander da zu sein. Wie lange seine Lebenszeit noch dauere, wisse er nicht. Es sei ihm wichtig, den Leitspruch auf dem Grabstein eines Priesters wiederzugeben. Der lautete: „Denk an mich, ich muss zum Vater gehen. Denk aber auch an dich, ich will dich wiedersehen.“

Mit der Einladung zum Umtrunk bat Sieberichs mit Blick auf sein Alter um Verständnis, dass er nach kurzer Zeit den Tag im Kreis der Familie ausklingen lassen wolle. Der Wunsch wurde dem beliebten Pfarrer gerne erfüllt.

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