Premiere des neu gegründeten Vereins „Rockin‘ Baal“

Von: red
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Wünschen ihren Nachfolgern alles Gute für die nächste Baaler Rocknacht: Mehr Zeit für eigene Musikprojekte haben jetzt Werner Königs (l.) und Franz Hüsen mit ihren Bands devices und back\slash.

Hückelhoven-Baal. Nachdem 2015 die Veranstaltungsreihe „Baaler Rocknacht“ nach 13 erfolgreichen Rockfeten mit einer Spendensumme von mehr als 265.000 Euro beendet worden war, hatten engagierte Baaler Bürger kürzlich den Verein „Rockin‘ Baal“ gegründet, der die karitative Intention der bisherigen Rockkonzerte in Baal weiterführen will.

Mit einem 20-köpfigen Team fiebert der Verein mit seinem Vorsitzenden Markus Allwicher der Premiere am Freitag, 3. Juni, entgegen. Beginn ist um 19.15 Uhr, Einlass um 18.30 Uhr. Auftreten werden die Bands Ten Tons of Glory, Devices, Chrome und Böck’em. Schirmherr ist Bürgermeister Bernd Jansen. Zwei der Macher der bisherigen Baaler Benefizkonzerte – Franz Hüsen und Werner Königs – sehen das karitative Engagement ihrer Nachfolger „Rockin‘ Baal“ mit großer Freude.

Die Rocknachtidee lebt weiter. Ihre Freude dürfte groß sein...

Königs: In der Tat. Den Verein „Die Baaler Rocknacht e.V.“ in jüngere Hände zu legen und die Rocknachtidee damit langfristig zu etablieren, ist uns auf Anhieb nicht gelungen. Das hat uns anfangs schon sehr erstaunt. Dass sich nun ein Verein mit Menschen aus Baal gegründet hat, der die karitative Intention der vergangenen Jahre weiterführen wird, hat mich mehr als gefreut und zeigt die große Akzeptanz, die die Benefizkonzerte auch in der Baaler Bevölkerung haben.

„Rockin‘ Baal“ hatte in relativ kurzer Zeit Ideen und neue Strukturen zu entwickeln. Wie haben Ihre Nachfolger gearbeitet?

Hüsen: Mit Markus Allwicher hat der neue Verein einen Vorsitzenden, der seit 13 Jahren die Baaler Benefizkonzerte mit großem Einsatz und persönlichem Engagement unterstützt hat. Es ist dem neuen Verein gelungen, ein Team zu bilden, das die verschiedenen organisatorischen Anforderungen bearbeitet und neue Ideen entwickelt hat. Mich freut dabei besonders, dass der karitative Leitgedanke erhalten bleibt.

Rocken für den guten Zweck war Ihr bisheriges Konzept. Sehen Sie das auch bei „Rockin‘ Baal“?

Königs: Ja. Wieder werden vier Bands das Zelt rocken. Ohne Gage. Und: die Satzung des Vereins „Rockin‘ Baal“ zeigt, dass der karitative Gedanke Priorität hat. Das sollte die bisherigen Sponsoren motivieren, „Rockin‘ Baal“ in gleicher Weise zu unterstützen, wie sie dies bei den vergangenen Rocknächten getan haben. Der alte und neue Schirmherr, der Hückelhovener Bürgermeister Bernd Jansen, hat von Anfang an den karitativen Gedanken in Baal mitgetragen und führt dies bei „Rockin‘ Baal“ weiter. Er garantiert somit die Kontinuität des Benefiz-Gedankens.

Die Rocknacht ist Geschichte, „Rockin‘ Baal“ feiert Premiere. Feiern Sie mit?

Hüsen: Selbstverständlich. Diese Fete lasse ich mir nicht entgehen. Ich wünsche der ersten Veranstaltung von „Rockin‘ Baal“ großen Erfolg. Ich bin sicher, dass sich am Freitag viele Rockfans auf den Weg ins Zelt auf dem Pastor-Bauer-Platz machen.

Königs: Dem möchte ich mich zu einhundert Prozent anschließen. Mit mir freuen sich alle ehemaligen Rocknächtler – ob Musiker, Organisatoren, Helfer und die Vorstandsmitglieder Roland Kiel und Josef Lemmen –, dass die Idee der Baaler Benefizkonzerte, die 2003 durch Reinhard Gaspers, Heinz Weidemann, Willy Ludwig, Franz Hüsen und mich initiiert wurde, in „Rockin‘ Baal“ weiterleben wird. Auch ich bitte alle Rockfans, Freitag ins Zelt zu kommen und zusammen mit „Rockin’Baal“ und den Musikern beim neuen Baaler Event am kommenden Freitag abzurocken.

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