Waldfeucht - Pop trifft auf Klassik: Das Publikum in Waldfeucht ist begeistert

Pop trifft auf Klassik: Das Publikum in Waldfeucht ist begeistert

Von: Heinz Eschweiler
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Der Männergesangverein Cäcilia Waldfeucht überzeugte gemeinsam mit den Montagsfrauen und dem Mannenkoor aus den Niederlanden das fachkundige Publikum mit seinem Neujahrskonzert. Foto: agsb

Waldfeucht. Mit Musik ins neue Jahr zu starten, das hat eine lange Tradition. Auch der Männergesangverein Cäcilia Waldfeucht hat jetzt in den ersten Tagen des Jahres zu einem Konzert eingeladen, mit dem das Neue und Kommende mit abwechslungsreichen Klängen begrüßt werden sollte.

Und die Sänger hatten sich unter der Leitung von Hilde Ubben nicht nur extrem gut darauf vorbereitet, auf der Bühne zu stehen, sie hatten auch noch zwei weitere Chöre eingeladen, unter dem Titel „Pop trifft Klassik“ ihr Können zu zeigen. Und so präsentierten auch die Waldfeuchter Montagsfrauen sowie der Mannenkoor St. Caecilia Linne aus den Niederlanden ihre Sangeskraft.

Einfühlsam dirigiert

Gleich mit dem ersten Lied sorgten die Gastgeber dafür, dass sich bei so manchem Zuhörer die feinen Härchen auf der Haut aufstellten, so intensiv klangen die Männerstimmen, als sie „Wie kann es sein“ von den Wise Guys sangen. Einfühlsam dirigiert von Hilde Ubben und begleitet von Anja Hendrikx am Klavier, begeisterte der Chor das Publikum und zeigte, wie es ihm in den Jahren 2010 und 2015 gelungen ist, den Titel Meisterchor NRW zu erringen.

Inzwischen ist der Chor moderner geworden und setzt neue Akzente. Mit seinem zweiten Stück bewies der MGV seine Sprachgewandtheit und präsentierte auf schwedisch „På fjället i sol“. Aber auch auf Englisch und Italienisch singt der Chor fast akzentfrei, davon konnte sich das Publikum bei den Stücken „The Long day closes“, „Lo resto qui, addio“ und „The holy City“ überzeugen. Absolut überzeugend war an dieser Stelle auch Frank Bischofs als Solist.

Dann übernahm der Mannenkoor St. Cäcilia aus Linne unter Leitung von Piet Tobben und mit Ben van Daal am Klavier. Der Chor hat 55 aktive Mitglieder. Seit vier Jahren ist Piet Tobben sein Dirigent. Er leitete auch sehr erfolgreich den MGV St. Josef Höngen und führte diesen von 2001 bis 2013 zum NRW-Meisterchor.

Der Mannenkoor machte schnell deutlich, warum er in den Niederlanden zur Elite im niederländischen „Zangersverbond“ gehört, und zwar mit den Stücken „Conquest of Paradise“, „We three Kings“, Festival Alleluja“, „The Awakening“, „Wir gehen nun wo der Dudelsack brummt“, „Drinking song“, „Wied es de windj“, „Mooder Maas“, „You raise me up“ und „O du lieber Augustin“. Mit „Hey Jude“ von den legendären Beatles verabschiedete sich der Mannenkoor sehr eindrucksvoll und sorgte noch einmal für Gänsehaut.

Die Montagsfrauen unter der Leitung von Anja Hendrikx singen moderne, frische, deutsche und internationale Literatur. Sie beeindruckten mit „Siyahamba“ und „Thula Baba“, einem Volks- und Wiegenlied aus Afrika, und sangen die Titel „We are the World“, Levan Polks“ oder „Adiemus“ ganz exzellent. Manch einen Besucher verleitete der Song „Tage wie diese“ von den Toten Hosen zu dem Kommentar: „hammerstarker Auftritt“. Der Beifall für die Montagsfrauen nach dem Titel „Mein kleiner grüner Kaktus“ (Comedian Harmonists) war geradezu frenetisch.

Ein weiteres Highlight lieferte anschließend der Gastgeber. Nach einem klassischen Teil mit romantischer Musik präsentierte der MGV hier sein zweites Gesicht, und zwar mit „Seid zur Freundschaft bereit“ und mit „The Sound of Silence“. In „Siyahamba“ glänzte Dominik Wolters am Schlagzeug. Mit „Tshotsoloza“ präsentierte der Chor ein sehr populäres südafrikanisches Volkslied. Als Solist glänzte hier Johannes Blank. Fans der afrikanischen Volkslieder gerieten bei „BaBa Yetu“ nicht nur wegen des Solisten Frank Bischofs ins Schwärmen.

Grandioses Finale

Wer dann dachte, es könne nach „Du bes die Stadt“ (Bläck Fööss) mit Leo Cleef am Saxofon nicht schöner werden, wusste nicht, dass darauf der Song „Westerland“ von den Ärzten mit Solist Leo Cleef noch folgte.

Gemeinsam mit den Montagsfrauen starteten der MGV das grandiose Finale mit „What a wonderful World“ (Solist Leo Cleef) und „Amazing grace“ (Solist Frank Bischofs). Es war ein rundum gelungenes Konzert.

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