Erkelenz - Pop goes Symphonic: Klassische Töne treffen modernen Pop

Pop goes Symphonic: Klassische Töne treffen modernen Pop

Von: Sebastian Riechel
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„Quod Libet“ aus Wegberg mit Frontmann Johannes Jentgens (2. v. r.) und seine Frau Kathrin (Mitte) war eins der vielen Highlights bei dem Konzert „Pop goes Symphonic“ in der Erkelenzer Stadthalle. Foto: rie

Erkelenz. „Wir wollten in Erkelenz etwas bewegen“. So beschrieb Johannes Jentgens, Frontmann der Gruppe Quod Libet die Intention hinter einem denkwürdigen musikalischen Wochenende in der Erkelenzer Stadthalle. Unter dem Titel „Pop goes Symphonic“ stellten lokale Musikgrößen eine ganz besondere Verbindung zwischen klassischen Tönen und neuerem Pop her.

Neben der Gruppe von Johannes Jentgens waren die „beets ‘n‘ berries“ sowie ein großes Sinfonieorchester mit von der Partie.

Drei Orchester werden eins

Dirigent Ernest Frissen aus Landgraaf war besonders stolz darauf, dass er nicht nur ein, sondern gleich drei Orchester an diesem Abend leitete. Es bestand nämlich aus dem Sinfonieorchester der Kreismusikschule, dem Kollegium musicum der Volkshochschule und dem Kammerorchester Locatelli.

Umso höher waren die musikalischen Höchstleistungen anzurechnen, zumal die teils noch sehr jungen Musiker nur einmal für zwei Stunden mit den Bands proben konnten.

Eröffnet wurde das Konzert mit der Ouvertüre zu „Der Barbier von Sevilla“ von Giovanni Rossini. Schon nach den ersten Tönen war die Begeisterung im Publikum mit Händen zu greifen.

Spätestens nach der Ballade „Water under the Bridge“ von Adele, performt von den Beets, hatten die Musiker das Publikum vollends auf ihrer Seite. Sänger und Gitarrist Norbert Winzen konnte die Begeisterung über das Orchester nur teilen. „Wir können platt gesagt nur ‚bum-bum‘, aber was die hinter uns können, ist einfach nur atemberaubend“, fügte er hinzu.

Besonderes Highlight war das Flötensolo von Katrin Jentgens von Quod libet. In dem Song „Toss the feathers“ von The Corrs stellte sie ihre ganze Klasse eindrucksvoll unter Beweis.

Das Publikum war nach dieser faszinierenden Darbietung, die an den Irish Folk erinnerte, aus dem Häuschen und der Applaus wollte kaum mehr verhallen.

Zweimal ausverkauftes Haus

„450 Gäste jeweils an beiden Tagen, damit zweimal ausverkauftes Haus sprechen eine deutliche Sprache“, stellte Organisator Fred Feiter vergnügt fest. Schon mehrere Jahre habe er versucht, eine solche Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Umso mehr freute sich der gelernte Raumausstatter, dass es nun endlich geklappt hat.

Seit über 20 Jahren ist er schon kulturell in Erkelenz unterwegs und realisiert immer wieder tolle neue Konzepte. „Ich liebe einfach Musik“, fügte er hinzu. Seine Begeisterung konnten an diesem Abend nahezu alle im Publikum, aber auch auf und hinter der Bühne nur zu gut verstehen. Eine wunderbare Mischung aus Klassik, Pop und keltischen Klängen waren Garant für musikalischen Hochgenuss.

Mit „Imagine“ von John Lennon verabschiedeten sich alle Musiker gemeinsam von der Bühne. Ein unvergesslicher Abend ging für die meisten viel zu schnell vorbei.

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