Polnische Schüler sind Gäste der Betty-Reis-Gesamtschule

Von: Nick Kaspers
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Insgesamt 25 Schüler und fünf Lehrer sind derzeit zu Besuch in Wassenberg. Foto: Nick Kaspers

Wassenberg. Auch in diesem Jahr finden an der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg wieder einige Schüleraustausche und Gastbesuche statt. Einer dieser Besuche ist das Austauschprogramm mit dem Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium aus aziska Górne in Polen, der noch bis Freitag in Wassenberg stattfindet.

Dies ist der Gegenbesuch der polnischen Gäste, welche bereits vor einigen Wochen die deutschen Schüler in Polen empfangen durften.

Neben den Partnerschulen aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden kommen nun also auch Vertreter einer polnischen Schule nach Wassenberg. Dies ist bereits der vierte Besuch dieser Schule. Er wird vom deutsch-polnischen Jugendwerk Warschau organisiert. Vor einigen Wochen fuhren schon zwölf Schüler des achten und neunten Jahrgangs der Betty-Reis-Gesamtschule nach aziska Górne. Dort erwartete sie ein kreatives Programm, das unter anderem einen Ausflug nach Warschau mit Empfang durch den Bürgermeister, einen Schulbesuch mit Teilnahme am Unterricht sowie eine Exkursion zum Konzentrationslager Auschwitz und eine Kranzniederlegung beinhaltete.

In Wassenberg treffen die polnischen Gäste unter der Leitung von Zofia Kocyra, Barbara Jaszcyk und Monika Hajduga auf ein ähnlich interessantes Rahmenprogramm. Am ersten Tag lernten die polnischen Schüler ihre Gastfamilien kennen. Dann gab es eine Schul- und Stadtführung sowie eine Begrüßung durch Bürgermeister Manfred Winkens und Dr. Ludger Herrmann, didaktischer Leiter der Gesamtschule. Im Anschluss fand ein sportlicher Nachmittag in der Turnhalle statt.

Köln und Roermond

Zudem stehen Ausflüge nach Köln, der Europatag in Roermond sowie ein gemeinsamer Schultag mit Teilnahme am Unterricht an. Zum Abschluss fahren die 25 Schüler und fünf Lehrer mit dem Bus zum Braunkohletagebau Garzweiler II.

Bei der Begrüßung in der Betty-Reis-Gesamtschule erinnert sich Dr. Ludger Herrmann gerne an den ersten Besuch der Schule in Polen zurück, bei dem er gemeinsam mit dem gestorbenen Ex-Schulleiter Heinrich Spiegel das Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium besuchte. „Ich habe die Bilder immer noch im Kopf“, so Herrmann. Außerdem hob er die gute Organisation der Kollegen Peter Keller, Thomas Friedrich und der Schulleiterin Dr. Karin Hilgers sowie der polnischen Lehrer hervor. „Die Europa-Flagge weht heute über allem“, ergänzt er. Europa sei die Gemeinschaft, „in der sich Gäste, egal ob groß oder klein, begegnen können“.

Herrmann schätzt die Beziehung zur Schule in Polen, da man sonst mehr nach Westen orientiert sei und man somit den Kulturaustausch mit dem östlichen Nachbarland verstärke. „Ich wünsche mir, dass sich die Beziehungen verstärken und über den Austausch hinausgehen.“

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