Heinsberg - Politiker wollen jetzt lieber einen großen Spielplatz

Politiker wollen jetzt lieber einen großen Spielplatz

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Heinsberg. Lieber einmal vernünftig als mehrmals nur halbherzig: So ließe sich die Ursache für den Sinneswandel bei der Heinsberger CDU beschreiben. Eigentlich, so war noch am 12. Dezember 2016 im Planungs-, Umwelt und Verkehrsausschuss beschlossen worden, sollte in dem Neubaugebiet Ruraue I bis III an der Rurstraße ein Spielplatz entstehen.

Dazu sollte der Investor verpflichtet werden. Jetzt jedoch haben sich CDU und SPD in einem gemeinsamen Antrag dafür entschieden, lieber einen „Ablösebetrag“ zu verlangen.

Der Grund: Nach eingehender Beratung und nach den Ergebnissen einer öffentlichen Bürgerwerkstatt hatten die Christdemokraten ihre Sicht der Dinge geändert. Beide Parteien beantragten nun, keine Errichtung eines Spielplatzes in besagtem Gebiet zu fordern, sondern Geld. Und dieses soll für einen Schwerpunktspielplatz in Oberbruch verwendet werden.

Durch eine denkbare Förderung im Rahmen der Maßnahmen des Förderprogramms „Kleine Städte und Gemeinden“ könne die dort eingebrachte Zahlung noch deutlich erhöht werden, hieß es. Aus Sicht von CDU und SPD sollte dem Ausbau eines zentralen, großen und attraktiven Spielplatzes Vorzug gegeben werden vor der Schaffung eines zusätzlichen, kleineren Spielplatzes am Ortsrand.

Nicht auszuschließen sei, dass die Idee bei der Umgestaltung des Oberbrucher Freibadgeländes ihre Umsetzung erfährt, meinte Andreas van Vlieth vom Bauverwaltungs- und Planungsamt auf Nachfrage.

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