Heinsberg-Kirchhoven - „Pilgerweg durch die Nacht“: Jubiläum des Kirchhovener Friedenskreuzes

„Pilgerweg durch die Nacht“: Jubiläum des Kirchhovener Friedenskreuzes

Von: anna
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Sein 70-jähriges Bestehen feiert das Friedenskreuz in Kirchhoven in diesem Jahr.

Heinsberg-Kirchhoven. Zu einem „Pilgerweg durch die Nacht“ lädt Diakon Peter Derichs alle Männer am Samstag, 18. März, ein. Vom Parkplatz der Kirche St. Hubertus in Kirchhoven aus startet der Pilgerweg um 23 Uhr. Ziel ist die Marienkapelle des Klosters Maria Lind, wo gegen Mitternacht eine heilige Messe gefeiert wird mit Propst Markus Bruns und Diakon Peter Derichs anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Kirchhovener Friedenskreuzes.

„Friede Christi im Reiche Christi“ lautet seine Inschrift auf dem Querbalken. Vertikal heißt es weiter: „Im Kreuz ist Heil – Gerechtigkeit bringt Friede – 1947“. Ab 1947 fanden in Kirchhoven am Passionssonntag, heute der fünfte Fastensonntag, sogenannte Bußgänge der Männer statt. Die Teilnehmer trafen sich entweder an der Kapelle in Vinn oder am Kloster in Lieck und zogen von dort mit dem Friedenskreuz zur Kirche, wie in der Kirchhovener Pfarrchronik berichtet wird. 1949 wurde das Kreuz dann an der heutigen Stelle im weiteren Verlauf der Straße Friedenskreuz aufgestellt und dazu drei Bäume gepflanzt.

Ihren Namen hat die Straße laut Chronik im Rahmen der kommunalen Neugliederung im Jahre 1972 erhalten.

Am 18. November 1988 wurde ein neues Kreuz aufgestellt und vom damaligen Pfarrer Dr. Georg Giesen geweiht. Dieses Kreuz sei damals nicht nur von den Anwohnern finanziert, sondern auch von ihnen selbst gefertigt worden, zitiert die Chronik einen Pressebericht. Die dazu erforderliche Eiche sei aus der Eifel beschafft worden. Die Bußgänge innerhalb des Ortes wurden später zu einem Pilgerweg, der bis heute zum Kloster Maria Lind führt und ein Angebot für alle Männer in der Gemeinschaft der Gemeinden Heinsberg-Waldfeucht ist.

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