Wegberg-Beeck - Pianist Yang Zeyue überzeugt beim Meisterkurskonzert in Beeck

Pianist Yang Zeyue überzeugt beim Meisterkurskonzert in Beeck

Von: hl
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Ein Stern am Konzerthimmel: Pianist Yang Zeyue überzeugte mit bravourösem Spiel auf dem Flügel in Wegberg-Beeck. Foto: Kulturförderkreis

Wegberg-Beeck. Der Kulturförderkreis Opus 512 in Wegberg-Beeck kümmert sich seit fast 30 Jahren um alle möglichen Bereiche aus dem weiten Feld der Kultur, vor allem um die Musik. Dafür war wieder einmal ein hervorragendes Bespiel das Meisterkurskonzert mit dem chinesischen Pianisten Yang Zeyue im Musiksaal des Vincentiushauses in Beeck.

Bei seiner Begrüßung hatte Vorsitzender Günter Scheulen den Zuhörern im voll besetzten Saal nicht zu viel versprochen, als er dem fachmännischen Publikum das Konzert ansagte. Leider ließ sich der zweite vorgesehen Pianist wegen Krankheit entschuldigen, so dass Yang Zeyue alleine spielen musste – was er dann auch mit Bravour tat.

Er gehört zu den Sternen am augenblicklichen internationalen Konzerthimmel; hat schon viele Preise rund um den Globus gewonnen und wird von einigen Kritikern in die Nähe von Lang Lang gerückt. Wer bei dem 19-Jährigen von einem Talent spricht, muss sich fragen – wie auch das Konzert bestätigte –, was denn auf solch überdurchschnittliche Fähigkeit noch folgen soll.

Auf dem Programm standen Werke von Fryderyk Franciszek Chopin (1810-1848) „Etude, op. 11, nr.12“; von Ludwig van Beethoven (1770-1827) „Waldstein-Sonate, op. 53“; von Nikolai Kapustin (1937) „Jazz-Etude Nr. 1“; von Alexander Michailowitsch Lyapunow (1857-1918) „Etude op. 11“; von Franz Liszt (1811-1886) „Mephisto. Walzer Nr. 1“ und von Dmitri Borissowitsch Kabalewski (1904-1987) „Rondo Op. 59“.

Bei den einzelnen Werken, vorgetragen bis an die Grenzen des Möglichen der Klavierkunst, entfaltete Yang Zeyue nicht nur sein virtuoses Können, er „entlockte“ den einzelnen Stücken auch deren Geist und ihre genialischen musikalischen Einfälle. Dabei hatten die Zuhörer oft das Empfinden, dass auch das Klavier bis an die Grenzen seiner Möglichkeiten geprüft wurde.

Und so war von Zart-Elegischem bis zum Wuchtig-Leidenschaftlichen die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle zu hören. Da konnte sich der eine oder andere Zuhörer dann selber wiederfinden. Nach Ovationen am Ende und einem kleinen Geschenk gab es als Zugabe den ersten Satz aus Beethovens Waldstein-Sonate. Und wiederum Standing Ovations für die Leistung des jungen Künstlers.

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