Philatelistische Schätze locken die Massen

Von: kli
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Der Vorstand der Briefmarkenfreunde Birgelen begutachtet die sehenswerte Großausstellung mit philatelistischen Motiven und heimatkundlichem Material aus sechs Großabteilungen beim Großtauschtag in Wassenberg. Foto: Pütz

Wassenberg. Der Großtauschtag der Briefmarkenfreunde Birgelen in Verbindung mit der Ausstellung „Offene Klasse“ im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule war von der Gestaltung, der Attraktivität und vom Besuch her den Erwartungen des Vorstandes und der Briefmarkenfreunde Birgelen entsprechend.

Trotz der großen Besucherzahl – auch über die Landesgrenze hinweg – waren doch etwas weniger Besucher gekommen als in den Vorjahren. Grund: In der näheren Umgebung fand gleichzeitig eine ähnliche Veranstaltung statt.

Fabelhafte Postkarten

Die gewohnten „Stoßzeiten“ dagegen hielten absolut das gewohnt hohe Niveau der Ausstellungen der Birgelener Briefmarkenfreunde. Beteiligt war auch die Arbeitsgemeinschaft der Betty-Reis-Gesamtschule, die bei dieser Ausstellung auch ihre preisgewürdigte vorjährige Ausstellung auf der „Entente Florale“ zeigen durfte. Auch hier war der Besuch wieder groß. Besonderes Interesse fanden die Sonderausstellungen mit der Motivwahl im Vordergrund.

Die in sechs Abteilungen gegliederte Großausstellung von Franz-Josef Breuer mit fabelhaften Postkarten und Briefen – ausnahmslos bebildert in prima Qualität – behandelte alle Ortsteile des Stadtgebietes Wassenberg schon in Aufnahmen des 19. Jahrhunderts.

Das ist eine systematische Sammelaktion mit Zielrichtung – ein Bilderbuch der Gemeindeteile, das großen Seltenheitswert hat und auf keinen Fall verloren gehen darf. Alle Ausstellungsabteilungen fanden enormes Interesse.

Diesen Schatz zu erhalten, und zwar bleibend, ist ein großes Anliegen, über das schon seit mehreren Jahren geredet wird. In der lebhaften Diskussion kam der Vorschlag: Der neu ausgebaute innere Bergfried von 1420 mit Holzböden wäre ein geeigneter Ort für ein solches „Heimatmuseum“ örtlicher Art, das es so sonst nicht mehr geben würde.

Wichtige Stütze

Über die Zuwegung, die auch älteren Besuchern den Zugang leicht ermöglichen würde, müssten sich die Experten von Rat, Verwaltung und Fachleuten mit Orts- und Sachkenntnis unterhalten.

Der Vorschlag fand jedenfalls großes Interesse, auch unter den Besuchern wie Bürgermeister Manfred Winkens, Gesamtschulleiterin Dr. Karin Hilgers, Heimatvereinsvorsitzendem und Briefmarkenspezialist Sepp Becker, Ortsringvorsitzendem Heinrich Thissen und weiteren Interessenten, zu denen natürlich auch Giesela Hohm vom Vorstand der Briefmarkenfreunde zählte. Sie gehört schon seit Jahren zu den wichtigsten Stützen der aktiven Briefmarkenfreunde.

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