Pfundige Geschosse auf der Randerather Bühne

Von: agsb
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Das Männerballett – aus dem Grasbürgerleben ist es nicht mehr wegzudenken. Foto: agsb
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Großes Ehrungsbild zu Beginn der Kostümsitzung der KG Grasbürger Randerath-Himmerich, verdiente Mitglieder/innen wurden für die Brauchtumspflege ausgezeichnet. Foto: agsb

Heinsberg-Randerath. Bei der Sitzung der KG Grasbürger verwandelte sich die Mehrzweckhalle in die „Lachende Grasbürgerhalle“. Schon der Einmarsch bot ein farbenprächtiges Bild mit Trommler- und Pfeiferkorps, Hoppediz, Standarte, Funkengarde, Mariechen, Prinzengarde, Elferrat und den beiden Sitzungspräsidenten Ralf Kindermann und Tina Stepprath.

An der Musikorgel standen Leo und Marius Mertens, beide hatten alles im Griff. Pausen gab es keine, es ging Schlag auf Schlag.

Die Grasbürger machen ihren Karneval mit den eigenen Leuten. Wie stark die eigenen Kräfte sind, wurde erneut im Grasbürgerland deutlich.

Die Sitzung stand unter dem Motto: „Auch ohne Prinz, das ist doch klar, feiern wir Karneval wie jedes Jahr“. Und es wurde ein berauschender Karnevalsabend. Ganz stark im Kommen sind die Randerath-Himmericher Frauen – sie lassen die Bühne beben. So wie beim Randerather Sprachkurs oder beim Act „Schnelldurchlauf“. Eine Gaudi waren auch die „Ärdbeerpfügger“.

Gar nicht mehr wegzudenken aus dem Karnevalstreiben sind die beiden männlichen Showtanzgruppen mit Rabatz (diesmal Made in England) und dem Männerballett. Was hier jedes Jahr geboten wird, ist einzigartig. Selbstverständlich bebte die Halle bei ihrem Auftritt gewaltig. Sogar Randeraths Hastenraths Will wirkte im Männerballett mit und ging auf die Suche nach Amors Pfeil.

Wie in jedem Jahr waren die Tänze auch in diesem Jahr in Randerarth wieder das Salz in der Suppe. Tänzerische Elemente bestimmten die Kostümsitzung, wobei diese durch die gute Stimmung in der Halle getragen wurden. Nicht nur die Showtanzgruppen, auch die Tarden beeindruckten. Die Mariechen Luzy Graab und Alessa Marx, die Funkengarde und Prinzengarde wurden gefeiert. Auch die Showtanzgruppe Grashopper, die als Gaststar „Heino“ mitbrachte, rockte die Halle so richtig.

Für gute Stimmung sorgte auch Susi Jeckeschoss, wahrlich eine Stimmungskanone im besten Alter aus dem Kölner Vorland. Da bleib beim jecken Verzäll kein Auge trocken, die Euregio-Stimmungsbombe hielt die gute Laune hoch. Und das Stimmungsduo „Op Kölsch“ versetzte das Publikum weiter in Narrenrage.

Gleich zu Beginn der Sitzung ernannte die KG Grasbürger die Mitglieder Lore und Willi Kamp, Elfriede Mäurer, Inge Becker, Annemie Schnödewind und Josef Kohnen zu Ehrenmitgliedern. Vom Verband Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreis (VKAG) war Christian Heuter angereist. Er würdigte am Abend verdienstvolle Grasbürger. Den Silbernen Verdienstorden des Verbandes erhielten Jonny Kindermann und Wilfried Oehlerich. Der Verbandsorden wurde an Gunter Heinrichs verliehen, das Grenzlandwappen erhielt Wilfried Mäurer.

Karl-Peter Bongartz, Thomas und Silvi Hilpert wurden mit dem Grasburger Orden ausgezeichnet.

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