Pflegeheim in Hückelhoven wird auf 900 Quadratmeter erweitert

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Ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau: Marcel Ballas (4. v.l.) und Daniel Beckers (3. v.l.), Bürgermeister Bernd Jansen (l.), Wolfgang Emondts (r.), David Roden (2. v.r.) und Christoph Tetz (3. v.r.) packen mit an.

Hückelhoven. Wenn mehrere Menschen im Anzug über eine Baustelle laufen, hat das meistens einen speziellen Grund. Direkt neben der Alteneinrichtung der Lambertus gGmbH bot sich dieses Bild.

Geschäftsführer Marcel Ballas und Prokurist Daniel Beckers von der Lambertus-Gesellschaft, Bürgermeister Bernd Jansen, Architekt Wolfgang Emondts und sein Kollege David Roden sowie Christoph Tetz vom Aufsichtsrat ließen es sich nicht nehmen, persönlich den ersten Spatenstich für den Erweiterungsbau der Alteneinrichtung der Lambertus gGmbH zu setzen.

Der leitende Architekt Emondts rechnet mit einer Fertigstellung in einem Jahr. Dann wird dort ein zweigeschossiger Bau mit insgesamt 900 Quadratmetern stehen, der an das vorhandene Pflegeheim mit einer Brücke im Obergeschoss angebunden werden soll. „Wir werden hier 20 Einzelzimmer und erstmals im Kreis einen Wohnbereich für junge pflegebedürftige Menschen einrichten“, erklärte Marcel Ballas. Junge pflegebedürftige Menschen, zwischen 18 und 55 Jahren, leben derzeit oftmals integriert in Altenhilfeeinrichtungen, die wenig auf ihre Wünsche und Belange zugeschnitten sind. Die Lambertus gGmbH will nun, erstmals in der Region, ein spezielles Angebot für diese Menschen schaffen.

Zudem reagiere man mit dem Erweiterungsbau auch auf die Vorgabe des Landes, 80 Prozent Einzelzimmer und 20 Prozent Doppelzimmer auszuweisen. „Bei uns sind dann sogar 90 Prozent der Bewohner in Einzelzimmern untergebracht“, sagte Ballas. In dem neuen Trakt würden ein Wohnbereich als Palliativstation und ein weiterer für die Junge Pflege, mit jeweils zehn Plätzen, vorgehalten. Insgesamt würden etwa 15 neue Mitarbeiter eingestellt, sagte Ballas. Die Kosten für den Bau betrügen 2,2 Millionen Euro.

Dass die Pflegeeinrichtung mitten in der Stadt beheimatet ist, sei auch für Bürgermeister Jansen wichtig.

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