Pfarrerin Irene Schlawin verlässt die Kirchengemeinde Hückelhoven

Von: koe
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Auf Wiedersehen: Irene Schlawin (vordere Reihe 2.v.l.) wurde nach vielen Jahren als Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde im Kreise ihrer Weggefährten verabschiedet. Foto: Koenigs

Hückelhoven. „Sie gehe mit einem weinenden und lachenden Auge“, so Pfarrerin Irene Schlawin, die nach langjähriger Tätigkeit in der Evangelischen Kirchengemeinde jetzt zur neuen Pfarrstelle in Gandekesee bei Bremen wechselt.

In Erkelenz aufgewachsen

Das „weinende Auge“ beziehe sich auf die Tatsache, in Hückelhoven gerne gewirkt und viele Freunde gefunden zu haben. Das „lachende Auge“ beziehe sich auf die neue Aufgabe, die vor ihr liege, so die beliebte Pfarrerin, die im Jahre 1961 geboren wurde, in Erkelenz aufwuchs, im Jahre 1988 ihr Vikariat in der Kirchengemeinde Hückelhoven bei Pfarrer Albert Wegmann antrat, im Jahre 1981 ordinierte und ein Jahr später ihre erste Pfarrstelle in Hückelhoven antrat. Irene Schlawin ist verheiratet und hat einen Sohn (29).

Neben der Gestaltung der Gottesdienste, vielen Amtshandlungen und der Seelsorge war Irene Schlawin seit Beginn ihrer Tätigkeit für die Kinder- und Jugendarbeit in ihrem Wirkungskreis zuständig. Sie war im Jugendhilfeausschuss der Stadt vertreten, arbeitete im Synodalen Jugendausschuss des Kirchenkreises Jülich und seit ihrem Amtsantritt auch als Notfallseelsorgerin in der Ökumenischen Notfallseelsorge des Kreises Heinsberg. Im Jahre 2005 schloss Irene Schlawin eine Zusatzausbildung zur Trauerbegleiterin erfolgreich ab.

Seit 2012 ist die engagierte Pfarrerin Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss für mehrere Kirchenkreise. Auch die Erwachsenenbildung und ihre Mitgliedschaft im Vorstand des Evangelischen Altenheims waren weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit. Nie habe sie ihre Herzensangelegenheiten aus den Augen verloren, hieß es bei ihrer Verabschiedung aus Hückelhoven: die Bekämpfung von Kinderarmut, das Herstellen von Chancengleichheit, die gemeindeübergreifende Jugendarbeit in der Kirchengemeinde Ratheim-Gerderath zusammen mit Pfarrerin Susanne Bronner, den Konfirmandenunterricht und die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten.

Vom Knappenverein begleitet

Zum Verabschiedungsgottesdienst geleitete sie auch eine Abordnung des Knappenvereins Hückelhoven-Hilfarth. Schließlich gestaltete die scheidende Pfarrerin seit 25 Jahren die Barbarafeier der Knappen mit.

Ihre großen Verdienste wurden vom Superintendenten Jens Sannig, der stellvertretenden Superintendentin Susanne Bronner und der Vorsitzenden des Presbyteriums, Sabine Neumann-Jähnke, gewürdigt. Dem Verabschiedungsgottesdienst schloss sich ein gemütliches Beisammensein an, in dessen Verlauf die beliebte Pfarrerin auch zahlreiche Geschenke entgegennehmen durfte.

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