Pfarr-Fusion: Bischof muss letzte Fragen beantworten

Von: anna
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Die Kirche St. Lambertus: Wahrzeichen im Erkelenzer Land und auch künftig Pfarrkirche? Foto: Klassen

Erkelenz. Nachdem die beiden Erkelenzer Pfarreien St. Lambertus sowie St. Maria und Elisabeth im vergangenen Sommer beim Bischof von Aachen ihre Fusion beantragt hatten, wurden die Kirchenvorstände und die Pfarrgemeinderäte beider Pfarreien sowie das für die GdG Erkelenz zuständige Pastoralteam von der Bistumsleitung kurz vor Weihnachten gebeten, sich im Fusionsprozedere zu positionieren.

Geklärt werden sollten drei Fragen: „Lösen sich beide Pfarren auf und nehmen wir eine Neugründung vor? Oder nimmt die eine Pfarre die andere auf?“, lautete die erste. Zudem sollten Entscheidungen gefällt werden für eine Pfarrkirche und den Namen der Pfarrei im Falle einer Neugründung.

Auflösen oder aufnehmen?

Beide Pfarrgemeinderäte und der Kirchenvorstand von St. Maria und Elisabeth sowie das Pastoralteam beschlossen daraufhin, dass sich die beiden bestehenden Pfarreien auflösen und eine neue Pfarrei mit dem Namen „Pfarrei Christ König Erkelenz“ gegründet werden soll. Der Kirchenvorstand von St. Lambertus sprach sich dagegen mehrheitlich dafür aus, dass die Pfarrei St. Lambertus die Pfarrei St. Maria und Elisabeth aufnehmen solle.

Diese Vorschläge werden nun im Diözesanen Priesterrat besprochen und dessen Votum dem Bischof mitgeteilt. Im kommenden Monat rechnen die Verantwortlichen in Erkelenz mit der Entscheidung von Bischof Heinrich Mussinghoff. Fest steht schon jetzt, dass es ab 1. Januar 2015 nur noch eine Pfarrei in Erkelenz geben wird. Alle dafür notwendigen Wahlen sollen im Herbst dieses Jahres stattfinden. Und fest steht auch, dass diese Pfarrei in Erkelenz dann mit rund 26 000 Katholiken die größte im gesamten Bistum Aachen sein wird.

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