Selfkant-Höngen - „Petrusbaum“ steht für Zusammenhalt

„Petrusbaum“ steht für Zusammenhalt

Von: agsb
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Peter Hahnen und Jupp Vieten im Einsatz: Die Dorfbevölkerung und Vereinsvertreter verfolgen das Anbringen der Vereinsschilder. Foto: agsb

Selfkant-Höngen. „Was lange währt, wird endlich gut“, war sich Ruth Deckers, Ortsvorsteherin von Höngen, sicher. Sie dankte nicht nur den 14 Vereinen im Ort, die spontan Interesse gezeigt und mitgeholfen hatten, dass der neue Vereinsbaum nun aufgestellt werden konnte. Die Ortsvorsteherin dankte zudem den vielen engagierten Bürgern, die ebenfalls viel Freizeit in dieses Projekt Vereinsbaum gesteckt hatten.

Stellvertretend für alle wurde Peter Hahnen hergestellt. „Vom ihm stammt nicht nur die Idee, sondern er hat auch die Vereinstafeln und das komplette Astwerk des Baumes konstruiert, angemalt und aufgestellt“, betonte Deckers. „Ich schlage vor, den neuen Baum ,Petrusbaum‘ zu nennen – als Erinnerung an seinen Schöpfer“, so Deckers.

Sie dankte auch Toni Meiers, der die bürokratischen Angelegenheiten abwickelt hatte, Hans-Josef Janßen mit seiner Hebebühne und Jupp Vieten, der immer mit Rat und Tat zur Seite stand, Josef Borg für die Feinschicht des Fundamentes, Harald Zaunbrecher für das Schleifen der Tafel und Reinhold Lenz für das Fundament und die Armierung. Deckers: „Ein Dank geht auch an die Gemeinde, die ruckzuck durch Stephan Smeets die Baugrube ausgegraben hatte.“

Bürgermeister Herbert Corsten rief die ersten Plangespräche vor rund zwei Jahren in Erinnerung. „Dieser Vereins- und Kulturbaum ist ein deutlich sichtbares äußeres Zeichen der Vereins- und Kulturaktivitäten im Ort. Die Vereine sind die Kulturträger unserer dörflichen Gemeinschaften.“ Er betonte: „Für mich persönlich haben die Vereine neben unseren Familien und Kindern höchste Priorität für unser Zusammenleben.“ Der Vereinsbaum sei ein Prachtstück. „Ich wünsche mir, dass dieser Baum allzeit als Symbol des Zusammenhalts für die Gemeinschaft Höngens steht.“

Pfarrer Ralf Schlösser segnete in feierlichem Rahmen den neuen Vereinsbaum ein. Danach schritten Peter Hahnen und Jupp Vieten zur Tat: 14 Vereinsschilder wurden montiert, die Reihenfolge wurde vorher ausgelost. Diese Auslosung zur Platzierung soll alle zwei Jahre in feierlichem Rahmen erneut stattfinden.

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