Peter Peidl ist neuer Chef des Stadtsportverbands

Von: hewi
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Glückwunsch und ein großes Dankeschön: (v.l.) Der neue Stadtsportverbandsvorsitzende Peter Peidl, sein Vorgänger Ehrenvorsitzender Heinz Musch und Vize Karin Franken. Foto: hewi

Erkelenz. Heinz Musch hat nach 17 Jahren den Vorsitz des Stadtsportverbandes abgegeben. Sein Nachfolger ist der bisherige stellvertretende Vorsitzende Peter Peidl. Musch wurde noch im Laufe der Mitgliederversammlung einstimmig von den anwesenden Vertretern der Mitgliedsvereine zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Zuvor jedoch hielt er seinen letzten Tätigkeitsbericht, in dem er den Vereinen, der Verwaltung und der Erkelenzer Politik für die Zusammenarbeit dankte. In Erkelenz herrsche eine „Luxussituation“ vor, erklärte er mit Blick auf die für den Vereinssport zur Verfügung stehenden Sporthallen im Stadtgebiet. Zu den Engpässen, über die einige Vereine in der Vergangenheit zu berichten wussten, sei es vor allem durch den zeitweiligen Ausfall der Erkahalle und die Fokussierung der Vereine auf die Sporthallen in der Innenstadt gekommen. Auch das zeitlich erweiterte Angebot an den Erkelenzer Schulen habe zu Engpässen bei der Hallenbelegung geführt.

Musch appellierte noch einmal für die „Initiative gegen sexuelle Gewalt“ des Stadtsportbundes in Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzbund und dem Jugendamt. Danach müssen alle Übungsleiter im Jugendbereich ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen. „Es ist die Pflicht der Vereine, ein Augenmerk darauf zu richten“, betonte er. „Wenn etwas passiert, müsste der Vorstand dafür haften.“ Und die Jugendarbeit liege dem Verband ebenso am Herzen wie den Mitgliedsvereinen. Denn mit Einführung des Ganztagsangebotes an den Grundschulen hätten die Vereine kaum noch eine Möglichkeit, die Kinder und Jugendlichen zu erreichen. Im vorigen Jahr hatten die Vereine sich mit einem „Check-Programm“ an den Schulen auf die Suche nach Nachwuchs gemacht. In diesem Jahr wird es das Programm nicht geben, da es an Übungsleitern mangelt.

Im Stadtsportverband sind 76 Sportvereine mit rund 11.000 Mitgliedern zusammengeschlossen. Der Verband organisiert unter anderem die Stadtmeisterschaften von Leichtathletik bis zum Crosslauf. Von der Stadt bekommt er jährlich rund 3500 Euro. Auf Sponsorensuche sei man nicht gegangen, um den Mitgliedsvereinen keine Konkurrenz zu machen, erklärte Musch.

Bei den Wahlen wurde Peter Peidl bei vier Enthaltungen zum neuen Vorsitzenden gewählt. Karin Franken, die auch für die Sportabzeichen zuständig ist, wurde zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Gerd Helfer wurde als Geschäftsführer bestätigt. Franz Thiel bekleidet nun das bislang verwaiste Amt des zweiten Geschäftsführers. Rainer Rogowski bleibt Kassenwart. Henriette Teßmer ist künftig beim Stadtsportverband für Frauen zuständig, Günther Hoens für den Senioren- und Behindertensport. Guido Dürbaum wurde für den Bereich der Stadtmeisterschaften in seinem Amt bestätigt.

Im Anschluss an die Wahlen berichteten Hans-Jürgen Peisen und Lars Abelshausen über das Landesprogramm „Sport und Ganztag – Bildung braucht Bewegung“, das sie für den Kreis Heinsberg koordinieren. Sie stehen als Ansprechpartner zur Verfügung, wenn Vereine an Schulen Übungsstunden abhalten wollen. Beide erteilen auch telefonisch Auskunft über die Möglichkeiten und Kostenübernahme eines solchen Angebotes: Telefon 02435/2529 und Telefon 02452/904005.

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